Berliner Friedensgespräche: US-Plan und ukrainische Sicherheitsgarantien als Kernpunkte
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Die deutsche Hauptstadt Berlin war am 14. und 15. Dezember 2025 Schauplatz intensiver diplomatischer Konsultationen zur Schaffung eines Rahmens für die Beendigung des Krieges in der Ukraine. Im Zentrum standen die zweiten, hochrangigen Verhandlungsrunden zwischen den Delegationen der Ukraine und der Vereinigten Staaten, die unter der Schirmherrschaft des am 6. Mai 2025 ins Amt eingeführten Bundeskanzlers Friedrich Merz stattfanden. Die Gespräche, die sich über zwei Tage im Kanzleramt erstreckten, konzentrierten sich primär auf einen von den USA initiierten 20-Punkte-Friedensplan, der weiterhin von erheblichen Differenzen überschattet wird.
Der zentrale Konfliktpunkt betrifft die territoriale Integrität, insbesondere im Donbas. Die US-Gesandten, darunter Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner, drängten Berichten zufolge auf eine Abtretung des gesamten Donbas an Moskau, was von Kiew entschieden abgelehnt wurde. Während Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Waffenruhe entlang der aktuellen Kontaktlinie als gerechte Option ansah, lehnte er Verhandlungslösungen ab, die territoriale Konzessionen erfordern. Die ukrainische Seite signalisierte jedoch einen strategischen Kompromiss: die Aufgabe des in der Verfassung verankerten Ziels eines NATO-Beitritts im Gegenzug für rechtsverbindliche Sicherheitsgarantien, die dem Geist des NATO-Artikel 5 ähneln.
Die US-Delegation bewertete die erste Sitzung als konstruktiv und sprach von signifikanten Fortschritten hinsichtlich des Friedensplans und ökonomischer Aspekte. Der ukrainische Berater Dmytro Lytvyn äußerte sich vorsichtiger und verband die positiven Einschätzungen eher mit der Zukunft als mit einem unmittelbaren Durchbruch. Parallel zu den bilateralen Gesprächen traf Präsident Selenskyj mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen und war mit zahlreichen europäischen Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern von NATO und EU verabredet. Kanzler Merz unterstrich die deutsche Unterstützung für Kiew durch seine Teilnahme an deutsch-ukrainischen Wirtschaftsgesprächen am Montag.
Die Haltung Moskaus blieb erwartungsgemäß hart. Kremlsprecher Dmitry Peskov bekräftigte, dass die formelle Ablehnung des NATO-Beitritts der Ukraine ein Eckpfeiler jeder Einigung sei. Aide Yuri Ushakov warnte vor starken Einwänden bei territorialen Änderungen. Analysen des Institute for the Study of War (ISW) deuten darauf hin, dass der Kreml die aktuellen Vorschläge ablehnen wird, um seine maximalistischen Territorialforderungen aufrechtzuerhalten.
Ein weiteres komplexes Thema bildete die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte. Die EU, vertreten durch Figuren wie Kaja Kallas, pocht auf die Kontrolle über die Finanzierungsmechanismen, um die Ukraine zu unterstützen, während Russland, wie die Klage der Zentralbank gegen Euroclear über 195 Milliarden Euro Schadensersatz zeigt, sich vehement wehrt. Eine am 15. Dezember veröffentlichte Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) zeigte, dass 75 Prozent der Ukrainer jeden Plan ablehnen, der Gebietsabtretungen vorsieht, während 72 Prozent einen Deal zur Einfrierung der Kontaktlinie mit Sicherheitsgarantien befürworten würden, sofern keine Gebiete anerkannt werden müssten.
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Quellen
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