Ernährungsrichtlinien für bewusste Nahrungsaufnahme während der Feiertage

Bearbeitet von: Olga Samsonova

Ernährungsgremien, vergleichbar mit den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland, die eine Mischkost bevorzugen, mahnen zur Achtsamkeit beim Konsum während der jährlichen Feierlichkeiten. Die Fachkomitees legen den Fokus auf die Priorisierung frischer Lebensmittel und die deutliche Reduktion des Anteils ultra-verarbeiteter Produkte. Gelegentliche Überschreitungen der Norm werden innerhalb eines etablierten, ausgewogenen Lebensstils als unbedenklich eingestuft.

Die zentralen Empfehlungen der Fachleute konzentrieren sich auf das Prinzip der Mäßigung und die konsequente Bevorzugung nährstoffreicher Optionen. Ernährungsberater raten dazu, den Speiseplan mit reichlich Obst und Gemüse zu gestalten und gleichzeitig den Konsum zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke wie Limonaden und Cola einzuschränken, da diese viele Kalorien liefern, ohne zu sättigen. Es wird empfohlen, einfache und schonende Garmethoden anzuwenden und bewusst in Ruhe zu essen, um die eigenen Sättigungssignale wahrzunehmen und eine übermäßige Nahrungsaufnahme zu verhindern.

Studien belegen, dass hochverarbeitete Lebensmittel, welche oft reich an Zucker, Salz und ungünstigen Fetten sind, mit einem erhöhten Risiko für Erkrankungen wie Adipositas und Typ-2-Diabetes assoziiert sind. Strategien zur Kompensation exzessiver Kalorienzufuhr sollten strikt den Verzicht auf längere Fastenperioden beinhalten. Das Auslassen von Mahlzeiten als Ausgleich kann paradoxerweise den Hunger steigern und das Risiko für nachfolgende Essattacken erhöhen. Stattdessen wird die Beibehaltung regelmäßiger, leichter Zwischenmahlzeiten empfohlen, die vorzugsweise magere Proteine und Gemüse beinhalten, um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Psychologen betonen, dass emotionales Essen, oft ausgelöst durch Stress oder Langeweile, durch das Fehlen alternativer Bewältigungsstrategien verstärkt wird. Parallel zur Ernährungsumstellung bleibt körperliche Aktivität ein unverzichtbarer Pfeiler für das Wohlbefinden und die Verdauungsförderung. Es wird davon abgeraten, über längere Zeiträume in sitzender Position zu verharren, was das Risiko für gedankenloses Essen erhöht. Stattdessen sollten alltägliche Aktivitäten wie Spaziergänge aktiv in den Tagesablauf integriert werden.

Die DGE empfiehlt für gesunde Erwachsene in Deutschland, täglich etwa 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken. Zudem ist die Vermeidung von übermäßigem Konsum tierischer Produkte, mit maximal 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche, Teil der aktuellen Empfehlungen zur Gesundheits- und Umweltschonung. Diese ganzheitliche Betrachtung von Ernährung und Bewegung stellt sicher, dass die Feiertage genussvoll, aber nicht zu Lasten der langfristigen Gesundheit gestaltet werden.

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Quellen

  • Levante

  • Valencia News

  • Quirónsalud

  • V CONGRESO FESNAD SANTIAGO DE COMPOSTELA 2025

  • SEEN | Sociedad Española de Endocrinología y Nutrición

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