Arktische Kaltluft legt Europas Verkehr am 5. Januar 2026 lahm
Bearbeitet von: gaya ❤️ one
Eine massive arktische Luftmasse, deren Ursprung in einem markanten Grönland-Blockierungsmuster liegt, führte am Montag, dem 5. Januar 2026, zu weitreichenden logistischen Verwerfungen in ganz Europa. Dieses Phänomen unterbrach den üblichen Westwindfluss und brachte eine scharfe Kältewelle mit sich, die zeitgleich mit der Rückkehr vieler Bürger aus den Weihnachtsferien massive Beeinträchtigungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie im Schulbetrieb nach sich zog. Die atmosphärische Blockade über Grönland lenkte milde atlantische Luftströmungen ab und öffnete eine direkte Bahn für polare Kaltluft in den Kontinent, was die Ursache für diese tiefgreifende Kälteperiode darstellt.
Die operativen Folgen dieser Wetterlage waren in zahlreichen europäischen Staaten unmittelbar spürbar. Allein in den Niederlanden sah sich der Amsterdamer Flughafen Schiphol gezwungen, rund 450 Flüge für den Montag zu annullieren, was den Betrieb stark einschränkte. Parallel dazu erlebte der polnische Schienenverkehr erhebliche Turbulenzen; der Fernverkehrszug 'Odra', der zwischen Krakau und Berlin verkehrt, verzeichnete eine Verspätung von über 181 Minuten bei seiner Ankunft an der deutschen Grenze. In der Tschechischen Republik wurde in Kvilda im Böhmerwald ein extremer Tiefstwert von minus 30,6 Grad Celsius registriert, was die Intensität der Kälte belegt.
Die Infrastruktur in anderen Regionen stand ebenfalls unter massivem Druck. In Rumänien, insbesondere in den Karpatenregionen Siebenbürgens, führte starker Schneefall zur Isolation mehrerer Dörfer, während gleichzeitig mindestens 42.000 Haushalte von Stromausfällen betroffen waren, nachdem das Gewicht des nassen Schnees Transformatoren beschädigt hatte. Die schwedische Polizei sah sich veranlasst, von nicht notwendigen Fahrten abzuraten, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, während in Spanien die Nachwirkungen von Sturmtief 'Francis' weiterhin zu Unfällen und Straßensperrungen führten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostizierte für die deutschen Alpentäler Nachttemperaturen, die bis zu minus 20 Grad Celsius fallen könnten.
Meteorologisch konstatierte der DWD, dass der Winter fest in Europa etabliert sei. GeoSphere Austria warnte vor extremen Kältewerten bis zu minus 17 Grad Celsius am Dienstag, dem 6. Januar, erwartete jedoch keine weiteren signifikanten Neuschneefälle für Westösterreich. Die weitreichende Relevanz dieser Ereignisse liegt in der unmittelbaren sozialen und ökonomischen Belastung, die durch die Störung kritischer Versorgungs- und Transportketten entsteht, gerade nach dem Ende der Feiertagspausen. Die aktuellen Daten vom 5. Januar 2026, von den 450 Flugstreichungen in Amsterdam bis zu den isolierten Dörfern in Bosnien und Herzegowina, verdeutlichen die Notwendigkeit robusterer Anpassungsstrategien für die europäische Infrastruktur gegenüber extremen atmosphärischen Konstellationen.
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Quellen
Deutsche Welle
The Guardian
The Local
NL Times
Interia
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