Donald Trump verklagt BBC auf 10 Milliarden Dollar wegen Dokumentarfilm-Schnitt
Bearbeitet von: gaya ❤️ one
Am Montag, dem 15. Dezember 2025, leitete der Präsident Donald Trump eine bedeutende Klage gegen die British Broadcasting Corporation (BBC) ein. Die Klageschrift wurde formell beim Bundesgericht in Miami, Florida, eingereicht. Dieses juristische Vorgehen, das auf 33 Seiten akribisch dargelegt wird, fordert eine Schadensersatzsumme von mindestens 10 Milliarden US-Dollar. Diese immense Summe teilt sich gleichmäßig auf zwei Hauptanklagenpunkte auf: 5 Milliarden Dollar wegen Verleumdung und weitere 5 Milliarden Dollar aufgrund von Verstößen gegen das Florida Deceptive and Unfair Trade Practices Act.
Der Kern dieses aufkeimenden Rechtsstreits liegt in einem Abschnitt des BBC-Dokumentarfilms mit dem Titel „Trump: A Second Chance?“, der kurz vor den Präsidentschaftswahlen 2024 ausgestrahlt wurde. Herr Trumps Klage begründet sich damit, dass die Produzenten des Films irreführende Schnitttechniken angewandt hätten. Insbesondere zielt die Klage auf die Gegenüberstellung von Filmmaterial aus Trumps Rede vom 6. Januar 2021 auf der Ellipse in Washington, D.C. Der Vorwurf lautet, diese Ausschnitte seien nachträglich zusammengefügt worden, obwohl zwischen den tatsächlichen Äußerungen ein zeitlicher Abstand von fast einer Stunde lag.
Die Klägerseite argumentiert, diese gezielte Montage habe den falschen Eindruck erweckt, Trump habe durch die unmittelbare Platzierung der Phrasen „zieht zum Kapitol“ direkt neben „kämpft wie verrückt“ zu Gewalt angestiftet. Das juristische Team Trumps betont vehement, dass der authentische Kontext seiner Ansprache einen Aufruf enthielt, „unsere tapferen Senatoren und Kongressabgeordneten zu ermutigen“. Sie führen an, dass die provokanteren Formulierungen deutlich später im Verlauf der Rede fielen.
Die Klageschrift charakterisiert das Vorgehen der Redakteure als einen „dreisten Versuch, das Wahlergebnis zum Nachteil von Präsident Trump unzulässig zu beeinflussen und zu manipulieren“. Diese Kontroverse folgt unmittelbar auf größere personelle Veränderungen bei der BBC, einschließlich der Rücktritte von Generaldirektor Tim Davie und der Nachrichtendirektorin Deborah Turness im November 2025. Diese Führungswechsel wurden durch die Veröffentlichung eines internen Memos ausgelöst, das von Michael Prescott, einem ehemaligen externen Berater des BBC Editorial Standards Committee, verfasst wurde.
Dieses brisante Dokument legte systemische Mängel in den Berichtspraktiken der Rundfunkanstalt offen und verwies explizit auf die umstrittene Bearbeitung im Zusammenhang mit Trump. Daraufhin entschuldigte sich BBC-Vorsitzender Samir Shah am 10. November 2025 formell und zog die Darstellung zurück, da das geschnittene Material fälschlicherweise „den Eindruck eines direkten Aufrufs zu gewalttätigen Handlungen“ vermittelt habe. Trotz dieses Eingeständnisses hatte die BBC Trumps Forderungen nach finanzieller Wiedergutmachung zuvor zurückgewiesen und beabsichtigt, sich vor Gericht energisch gegen die Anschuldigungen zu verteidigen.
Die juristischen Feinheiten werfen Fragen hinsichtlich der Zuständigkeit US-amerikanischer Gerichte auf, da der Film ursprünglich nicht in den Vereinigten Staaten ausgestrahlt wurde. Die Klage stützt sich jedoch auf die spätere Verfügbarkeit des Dokumentarfilms über nordamerikanische Vertriebspartner wie BritBox und Blue Ant Media. Um im Verleumdungsfall erfolgreich zu sein, muss Trump als öffentliche Figur überzeugend „tatsächliche Bosheit“ seitens des Senders nachweisen.
Beobachter merken an, dass die Verjährungsfrist für Verleumdungsklagen im Vereinigten Königreich bereits im Oktober 2025 abgelaufen ist. Die geforderte Summe von 10 Milliarden Dollar erscheint im Vergleich zu üblichen britischen Entschädigungszahlungen überzogen. Berichten zufolge plant die BBC, die Klage abzuweisen und argumentiert mit mangelnder Zuständigkeit, da der Film in den USA vertrieben wurde. Zudem wird vorgebracht, Trump habe keinen wesentlichen Reputationsschaden erlitten, was durch seinen gestiegenen Stimmenanteil in Florida bei der Wahl 2024 belegt werde. Diese gesamte juristische Auseinandersetzung findet statt, während die britische Regierung eine Überprüfung der Royal Charter der BBC durchführt.
8 Ansichten
Quellen
The Spokesman Review
Truthout
People
CBS News
FOX Television Stations
Courthouse News Service
Claims Journal
The Times of Israel
The Times of Israel
CBS News
Anadolu Ajansı
MSN
The Guardian
Newsweek
South China Morning Post
Sky News
Bloomberg
CBS News
The Washington Post
People.com
Claims Journal
The Independent
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