PEUGEOT Rifter
Peugeot Deutschland aktualisiert Rifter-Portfolio 2026 mit neuen Antrieben und Sicherheitsfunktionen
Bearbeitet von: Tetiana Pin
Die PEUGEOT Deutschland GmbH hat am 4. Februar 2026 von ihrem Hauptsitz in Rüsselsheim am Main die Erweiterung der Modellpalette für den Kompaktvan PEUGEOT Rifter zum kommenden Modelljahr bekannt gegeben. Die Aktualisierung zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Modells zu sichern und die Einhaltung neuer europäischer Verordnungen zu gewährleisten. Die zentralen Anpassungen umfassen eine verbreiterte Auswahl an Antriebssträngen sowie zusätzliche Ausstattungsmerkmale zur Erhöhung von Komfort und Sicherheit.
Strategisch sind die Neuerungen auf die bevorstehenden regulatorischen Anforderungen der Europäischen Union ausgerichtet, insbesondere auf die Verschärfungen im Bereich der passiven und aktiven Sicherheit. Die Basisversion, der Benziner 110 ALLURE (L1), wird zu einem Einstiegspreis von 26.670 Euro inklusive Mehrwertsteuer angeboten, womit ein preislich attraktiver Verbrenner in die Baureihe zurückkehrt. Ein wesentlicher Punkt der Compliance ist die nun serienmäßige Integration der Fahreraufmerksamkeitswarnung, die eine kamerabasierte Überwachung des Fahrers einschließt und ab dem 1. Juli 2026 gemäß der neuesten GSRV2.2-Richtlinie für alle neu zugelassenen Fahrzeugtypen verpflichtend wird. Die Allgemeine Sicherheitsverordnung 2 (GSR II) der EU, welche diese Technologie vorschreibt, verfolgt das Ziel, bis 2050 null Verkehrstote und Schwerverletzte zu erreichen.
Auch die vollelektrische Variante, der PEUGEOT E-Rifter, erfährt eine technische Aufwertung zur Steigerung seines Nutzens als mobiles Energiepaket. Serienmäßig erhält der E-Rifter einen bidirektionalen 11-kW-On-Board-Charger, der die Vorbereitung für die Vehicle-to-Load (V2L)-Funktionalität integriert, wobei die tatsächliche Nutzung einen separat zu erwerbenden Adapter voraussetzt. Der E-Rifter behält seine Leistung von 100 kW (136 PS) und eine WLTP-Reichweite von bis zu 339 Kilometern bei. Die V2L-Vorbereitung positioniert das Fahrzeug als flexiblen Stromspender für externe Anwendungen, was die Relevanz in Zeiten wachsender Nachfrage nach mobiler Energienutzung unterstreicht.
Die Palette der Verbrennungsmotoren wird durch neue Optionen ergänzt, die auf Kunden mit hohem Fahrleistungsprofil abzielen. Alle Benzin- und Dieselaggregate erfüllen nun die strenge Abgasnorm Euro 6e-bis. Neben dem neuen 110 PS starken Benziner sind zwei Dieselvarianten verfügbar; der stärkere Diesel mit 131 PS kann optional mit dem Achtstufenautomatikgetriebe EAT8 kombiniert werden, was die Eignung für Langstreckenfahrten erhöht. Die Preisspanne der Dieselmodelle liegt zwischen 27.270 Euro und 31.170 Euro, während die elektrischen Modelle wie der E-Rifter ALLURE oder GT bei einem Startpreis von 38.220 Euro beginnen.
Ergänzend zu den Antriebs- und Compliance-Updates erweitert PEUGEOT Deutschland die Individualisierungsmöglichkeiten des Rifter durch neue optionale Komfort- und Technologie-Upgrades. Zu den neuen Einzeloptionen zählen eine Sitzheizung für die Vordersitze, das erweiterte Infotainmentsystem PEUGEOT i-Connect® Advanced sowie, abhängig von der Motorisierung, Schaltwippen am Lenkrad. Die modulare Innenraumflexibilität wird zudem durch die Option auf drei Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe gesteigert, was die Eignung des Rifter als flexibles Familien- und Freizeitfahrzeug unterstreicht. Die offizielle Bekanntgabe dieser Modellpflege erfolgte durch Silke Ripplinger, die Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Quellen
FinanzNachrichten.de
PEUGEOT Rifter: Ab sofort mit erweiterter Ausstattungs- und Motorenvielfalt
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