Anhaltende Kältewelle im Januar belastet globale Infrastruktur und birgt erhebliche Risiken

Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17

Seit dem 28. Januar 2026 sieht sich die Nordhalbkugel mit einer außergewöhnlich langen Periode extremer Winterwitterung konfrontiert, die auf die Passage mehrerer signifikanter Sturmsysteme folgt. Diese weiträumige atmosphärische Lage stellt die kritische Infrastruktur weltweit vor enorme Zerreißproben und löst erhebliche gesundheitliche Bedenken aus. Betroffen sind geografisch weit auseinanderliegende Gebiete von Mitteleuropa über den Süden der Vereinigten Staaten bis hin nach Südasien. Die aktuelle Volatilität verdeutlicht dabei die systemischen Schwachstellen einer Infrastrukturplanung, die primär auf historischen Klimaerwartungen basiert und den neuen Extremen kaum gewachsen ist.

Schweres Winterwetter (Schneestürme, Eisstürme, starker Schnee) hat diese kurzfristigen und langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen

In Deutschland bleibt die Gefahrenlage kritisch, wobei insbesondere die zentralen Regionen und die Mittelgebirge unter anhaltendem Schneefall, der Gefahr von gefrierendem Regen und schweren Sturmböen leiden. Die Behörden haben seit dem 27. Januar eindringliche Warnungen vor nicht notwendigen Reisen herausgegeben, da extremes Blitzeis den Straßen- und Schienenverkehr massiv beeinträchtigt. Diese Situation weckt Erinnerungen an den Wintersturm Elli vom 9. Januar 2026, wobei das aktuelle Ereignis durch eine noch hartnäckigere Eisbildung gekennzeichnet ist. Am 26. Januar 2026 mussten am Frankfurter Flughafen 79 von 1.035 geplanten Flügen gestrichen werden, während die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den gesamten Straßenbahnverkehr aufgrund vereister Oberleitungen einstellen mussten.

Auf der anderen Seite des Atlantiks manifestieren sich die Auswirkungen des Wintersturms Fern weiterhin im Süden der USA, wo in Städten wie Shreveport, Louisiana, lebensgefährlich niedrige Nachttemperaturen bis zum 28. Januar anhielten. Der Nationale Wetterdienst hatte bereits zum Beginn des Sturms am 22. Januar 2026 vor massivem gefrierendem Regen und Graupel in den Southern Plains und dem unteren Mississippi-Tal gewarnt. Um die schwächsten Bevölkerungsgruppen bei Temperaturen unter 42 Grad Fahrenheit zu schützen, bleiben Notunterkünfte unter speziellen Schlechtwetterprotokollen rund um die Uhr geöffnet. In Texas ordnete Gouverneur Greg Abbott bereits am 22. Januar 2026 die Aktivierung staatlicher Ressourcen an, woraufhin Personal des texanischen Verkehrsministeriums und der Nationalgarde zur Bewältigung der Straßenverhältnisse mobilisiert wurde.

Die anhaltende Kälteperiode wird im Süden der Vereinigten Staaten mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht. Die Polizei in Fort Worth untersucht einen Todesfall vom 27. Januar als kältebedingt, während im Caddo Parish mindestens zwei Hypothermie-Todesfälle um den 25. Januar bestätigt wurden. Diese tragischen Vorfälle decken sich mit Berichten über den Wintersturm Fern, der bis zum 26. Januar mit mindestens 30 Todesfällen in elf Bundesstaaten verknüpft war. Begleitet wurde der Sturm von Stromausfällen für über eine Million Kunden, da die massive Eislast zum Bruch von Strommasten und Bäumen führte.

Zusätzlich zur globalen Belastung erlebt Pakistan derzeit eine schwierige Winterphase, da ein kräftiges Westwindsystem anhaltenden Regen und schwere Schneefälle in die nördlichen Gebirgszonen bringt. Am 27. Januar wurden an mehreren Orten Tiefstwerte von bis zu -7 °C gemessen, was koordinierte Rettungseinsätze von Militär und Zivilschutz zur Folge hatte, um Straßensperrungen zu verwalten und Lawinenrisiken zu mindern. Sher Muhammad, ein Experte für die Kryosphäre am International Centre for Integrated Mountain Development, warnte davor, dass die intensiven Schneefälle so spät in der Saison die Schneedecke destabilisieren und das Risiko für Lawinen und Erdrutsche bei steigenden Temperaturen erhöhen. Trotz dieser Instabilität stellte das pakistanische Wetteramt am 27. Januar 2026 fest, dass die saisonalen Schneemengen insgesamt unter dem Durchschnitt blieben.

29 Ansichten

Quellen

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  • The Dallas Morning News

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  • Unwetter-Ticker zum Nachlesen: Frau von Ast erschlagen - Bäume auf Gleisen | wetter.com

  • Winterwetter: DWD warnt weiter vor Glätte in Deutschland - ZDFheute

  • 25.01.2026 Unwetterwarnung - Deutscher Wetterdienst (DWD) - YouTube

  • Turbulentes Januarwetter: Luftmassengrenze über Deutschland mit Schnee, Eisregen und Regen - Wetterprognose und Wettervorhersage

  • Everything Punta Gorda

  • IGUANALAND

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  • Miami Herald

  • Travel Weekly

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  • The Henderson News

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