USA übernehmen Kontrolle über venezolanische Ölreserven nach Maduros Festnahme

Bearbeitet von: gaya ❤️ one

Die politische und wirtschaftliche Dynamik Südamerikas erfuhr am Dienstag, dem 6. Januar 2026, eine signifikante Verschiebung, als US-Präsident Donald Trump die direkte Verfügungsgewalt über einen substanziellen Teil der sanktionierten Ölreserven Venezuelas bekannt gab. Diese Ankündigung erfolgte über Trumps Kommunikationsplattform Truth Social und stellt den unmittelbaren wirtschaftlichen Nachhall einer Militäroperation dar, die am 3. Januar 2026 zur Festnahme des damaligen Präsidenten Nicolás Maduro führte.

Die Kernmaßnahme sieht vor, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über 30 bis 50 Millionen Barrel Rohöl erlangen, deren Erlöse direkt von Präsident Trump verwaltet werden sollen und die zu US-Häfen transportiert werden sollen. Diese quantifizierte Ölmenge entspricht etwa einer ein- bis zweimonatigen Förderung des aktuellen venezolanischen Outputs, der infolge von Sanktionen und anhaltendem Missmanagement bei der staatseigenen Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) auf unter eine Million Barrel pro Tag gesunken ist. Vor zwei Jahrzehnten lag die Tagesförderung Venezuelas, das über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven von schätzungsweise 303 Milliarden Barrel verfügt, noch bei knapp drei Millionen Barrel pro Tag.

Die Anweisung zur Umsetzung dieser Maßnahme wurde Energieminister Chris Wright erteilt, das Öl zum aktuellen Marktpreis zu veräußern. In die Vorgänge sind neben Präsident Trump und Minister Wright auch die venezolanische Interim-Präsidentin Delcy Rodríguez involviert, die nach Maduros Festnahme die Führung übernahm. Die Kontrolle über diese Vermögenswerte, die zuvor durch US-Sanktionen im Handel blockiert waren, stellt eine weitreichende Erklärung finanzieller Autorität über die Ressourcen einer souveränen Nation dar. Die US-Regierung kontrolliert die Einnahmen, wobei der Präsident erklärte, diese würden dem Wohl des venezolanischen Volkes und den Vereinigten Staaten zugutekommen.

Die venezolanische Übergangsregierung unter Rodríguez verurteilte die Aktion als kriminellen Angriff und Aggression, während die Vereinten Nationen tiefe Besorgnis über die Untergrabung fundamentaler Prinzipien des internationalen Rechts äußerten. Der unmittelbare Kontext dieser ökonomischen Intervention ist die erfolgreiche Militäroperation vom 3. Januar 2026, die zur Ergreifung Maduros führte, welcher am 5. Januar 2026 vor einem Bundesgericht in New York auf nicht schuldig plädierte. Die geopolitische Verschiebung zielt auch darauf ab, Lieferungen umzulenken, die jüngst primär nach China, dem größten Abnehmer venezolanischen Rohöls, erfolgten.

Die internationale Reaktion ist gespalten: Während Russland und der Iran die US-Aktion als bewaffnete Aggression und Verletzung des Völkerrechts kritisierten, werteten verbündete Staaten wie Argentinien die Entwicklung als einen „Sieg der Freiheit“. Experten weisen darauf hin, dass eine signifikante Steigerung der venezolanischen Ölförderung massive Investitionen und einen Zeitraum von bis zu einem Jahrzehnt erfordern würde, um das Niveau von vor zwanzig Jahren wieder zu erreichen. Die Kontrolle über das Öl dient den USA zudem als strategisches Druckmittel gegen China im globalen Machtspiel.

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Quellen

  • ZEIT ONLINE

  • Ad Hoc News

  • FinanzNachrichten.de

  • www.sme.sk

  • DNP INDIA

  • tportal.hr

  • 2026 United States strikes in Venezuela - Wikipedia

  • Venezuela 'turning over' $2bn in oil to US, Trump says, in move that could cut supply to China - The Guardian

  • Trump says Venezuela will send U.S. up to 50 million barrels of oil - and he'll control the proceeds | Morningstar

  • Chris Wright | Department of Energy

  • How Trump's Venezuela Takeover Could Change the World - Time Magazine

  • ITV News

  • The Times of India

  • The Guardian

  • CBC News

  • India Today

  • World News

  • Al Jazeera

  • Ballotpedia

  • TheStreet

  • Al Jazeera

  • The Guardian

  • CBS News

  • Forbes

  • Department of Energy

  • Reuters

  • Al Jazeera

  • The Guardian

  • The Associated Press

  • Financial Times

  • The Guardian

  • Forbes

  • Al Jazeera

  • Department of Energy

  • Fox News

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