Militärschläge der USA gegen Venezuela: Eskalation in Caracas und Nachbarstaaten
Bearbeitet von: gaya ❤️ one
Am Samstag, dem 3. Januar 2026, erschütterten heftige Explosionen und Geräusche tieffliegender Luftfahrzeuge die venezolanische Hauptstadt Caracas und führten zu einer signifikanten Eskalation der seit Monaten schwelenden Spannungen zwischen der Bolivarischen Republik Venezuela und den Vereinigten Staaten von Amerika. Berichten zufolge ereigneten sich die ersten der mindestens sieben Detonationen gegen 02:00 Uhr Ortszeit, woraufhin in den südlichen Stadtteilen, nahe einer bedeutenden Militärbasis, Stromausfälle auftraten. Die Regierung Venezuelas unter Präsident Nicolás Maduro reagierte unverzüglich mit der Ausrufung eines nationalen „Zustands der äußeren Verwirrung“ und ordnete die Mobilisierung für den bewaffneten Kampf an, was auf eine tiefgreifende innenpolitische Notlage hindeutet.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump, deren interne Popularitätswerte laut einer Umfrage von August 2025 bei etwa 40 % lagen, verweigerte eine Stellungnahme zur Verantwortung für die Vorfälle. Die angegriffenen Ziele umfassten sowohl zivile als auch militärische Einrichtungen in Caracas sowie in den angrenzenden Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guaira. Konkret wurden das Militärflugfeld La Carlota, die Militärbasis Fuerte Tiuna – Venezuelas größter Militärkomplex – und der Flughafen Higuerote in Miranda als getroffen gemeldet, wobei Rauch von diesen Standorten aufstieg. Anonyme US-Militärbeamte bestätigten gegenüber Reuters, dass Angriffe innerhalb venezolanischen Territoriums durchgeführt wurden, ohne jedoch Details zur Rechtfertigung offenzulegen. Die US-Luftfahrtbehörde (FAA) reagierte auf die Lage mit der Verhängung eines Flugverbots für kommerzielle US-Flüge im venezolanischen Luftraum aufgrund der Sicherheitsrisiken.
Diese Ereignisse stellen den Höhepunkt einer mehrstufigen Eskalationsspirale dar, die im August 2025 mit dem Beginn der „Operation Southern Spear“ begann, einer groß angelegten Militärpräsenz der USA in der Karibik, die laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf die Zerschlagung von „Narkoterroristen“-Netzwerken abzielte. Zuvor hatte es bereits im September 2025 mutmaßliche US-Luftangriffe auf venezolanische Schiffe gegeben, gefolgt von einem CIA-Bodenangriff auf eine Dockanlage Ende Dezember 2025, den Präsident Trump mit der Bekämpfung des Drogenhandels begründete. Die venezolanische Regierung wertete die jüngsten Angriffe als „gravierendste militärische Aggression“ und als eklatante Verletzung der Artikel 1 und 2 der UN-Charta, deren Ziel die gewaltsame Aneignung strategischer Ressourcen wie Öl und Mineralien sowie die Zerschlagung der politischen Unabhängigkeit sei.
Die internationale Gemeinschaft reagierte mit Besorgnis auf die direkte militärische Konfrontation auf souveränem Territorium. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro forderte umgehend Dringlichkeitssitzungen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und der Vereinten Nationen, um die Berichte über die Bombardierungen in Caracas zu erörtern. Ähnlich äußerte sich der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel, der die Vorfälle als staatsterroristischen Akt gegen das venezolanische Volk verurteilte und eine dringende Reaktion der internationalen Gemeinschaft forderte. Venezuela kündigte an, formelle Beschwerden beim UN-Sicherheitsrat, beim UN-Generalsekretär, bei der CELAC und der Bewegung der Blockfreien Staaten einzureichen, um eine Verurteilung der Vereinigten Staaten zu erwirken.
Beobachter hatten bereits vor dem 3. Januar 2026 vor einer Destabilisierung der Region gewarnt, da die militärische Aufrüstung der USA in der Karibik, einschließlich der Trägerkampfgruppe USS Gerald R. Ford, die größte seit Jahrzehnten darstellte. Die Fragen, die sich aus dieser militärischen Konfrontation ergeben, betreffen den vollen Umfang und die offizielle Rechtfertigung der US-Aktion sowie das Ergebnis der geplanten Vorlagen Venezuelas bei internationalen Gremien. Die venezolanische Haltung betont die Entschlossenheit, die nationale Souveränität zu verteidigen, während US-Beamte die Operation Southern Spear als notwendig zur Bekämpfung des Drogenhandels positionieren, auch wenn Experten eine breitere Agenda des Regimewechsels vermuten.
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Quellen
Prensa latina
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Real.gr
SAPO
B92
Al-Manar TV Lebanon
Noticias Univision América Latina
El Español
Noticias Prensa Latina
Cubadebate
Juventud Rebelde
EFE
The Guardian
Prensa Latina
Reuters
Tasnim News Agency
2026 Venezuelan explosions - Wikipedia
US launches military strikes on Venezuela as Trump escalates pressure on Maduro regime, sources say - CBS News
Venezuela accuses US of attacking Caracas as explosions rock capital - The Guardian
Escalating Tensions in United States-Venezuela Relations: Military Actions, Diplomatic Overtures - Geopolitical Implications in Late 2025 and Early 2026 - https://debuglies.com
US launches military strikes on Venezuela as Trump escalates pressure on Maduro regime, sources say - CBS News
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DD News On Air
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