Neues Spacetime-Modell postuliert Auflösungsgrenze bei 0,77 Planck-Längen
Bearbeitet von: Irena I
Ein neuer theoretischer Rahmen, das Selection-Stitch Model (SSM), das am 9. Februar 2026 veröffentlicht wurde, postuliert, dass das Vakuum des Raumes ein geometrisch strukturiertes Medium mit begrenzter Informationsdichte ist. Das von Raghu Kulkarni, CEO von IDrive Inc. und unabhängigem Forscher, entwickelte Modell liefert exakte abgeleitete Werte für fundamentale physikalische Parameter und stellt einen Kandidaten für eine Theorie der Quantengravitation dar, die Raumzeit als diskretes, chirales Tensornetzwerk modelliert.
Die Ergebnisse, dargelegt in zwei auf Zenodo publizierten Fachartikeln mit den DOIs 10.5281/zenodo.18447672 und 10.5281/zenodo.18453492, legen nahe, dass die Packung von Quanteninformation einer kubischen Flächenzentrierten (FCC) Gitterstruktur folgt. Durch die Berechnung der Dichte dieser Struktur leitet das SSM die Geometrische Vakuumkonstante ab, welche ungefähr das 0,77-fache der Planck-Länge beträgt. Kulkarni zufolge besitzt das Universum somit eine spezifische Auflösung, die enger ist, als es die Standardannahmen der Planck-Länge von etwa 1,616255 · 10⁻³⁵ m vermuten lassen.
Weiterhin führt die Theorie ein „Geometrisches Auflösungslimit“ ein, um das Quantenmessproblem zu adressieren. Es wird postuliert, dass die zugehörige Wellenlänge eines Objekts schrumpft, bis sie kleiner als die „Pixelgröße“ des Vakuums ist, was das Objekt in einen klassischen Zustand zwingt. Diese Schwelle wird als „Masse-Dekohärenz-Grenze“ bezeichnet, die Kulkarni auf ungefähr 28 Mikrogramm berechnet hat.
Diese Ableitung konvergiert eng mit der Vorhersage aus Roger Penroses Modell der Gravitativen Objektiven Reduktion, welches einen Kollaps nahe der Planck-Masse (etwa 21,7 Mikrogramm) nahelegt. Kulkarni betonte, dass diese Übereinstimmung zweier fundamental unterschiedlicher Ansätze – reine Gittergeometrie versus Allgemeine Relativitätstheorie – darauf hindeute, dass diese Masseschwelle eine fundamentale physikalische Grenze sein könnte.
Das SSM argumentiert zudem, dass Phänomene wie die Dunkle Energie durch den „Gitterreparaturdruck“ des Vakuumgitters erklärt werden können, was die Notwendigkeit übernatürlicher Konstanten reduziert. Die theoretische Arbeit steht im Einklang mit aktuellen experimentellen Bemühungen, wie sie kürzlich in einer Nature-Studie beschrieben wurden, die levitierte Nanopartikel untersuchte. Diskussionen zur Erprobung dieser Quanten-zu-Klassik-Übergänge sind für den Workshop zur Quantengravitation und Kosmologie 2026 in Bologna vom 9. bis 13. Februar 2026 vorgesehen.
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Quellen
Weekly Voice
StreetInsider.com
PR Newswire
PR Newswire
IDrive
INFN
Wikipedia
PR Newswire
arXiv
Wikipedia
ScienceDaily
YouTube
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