Ein Erdbeben der Magnitude 4,6 traf den Vulkan Kilauea auf Hawaii und setzte große Magmafontänen in die Atmosphäre frei
USGS registriert Nachbeben der Stärke 4,6 nach Kilauea-Eruption
Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17
Kurz nach dem Abschluss der jüngsten Eruptionsphase des Kilauea-Vulkans auf Hawaii registrierte das United States Geological Survey (USGS) am späten Mittwochabend, dem 26. November 2025, ein seismisches Ereignis der Stärke 4,6. Das Epizentrum dieses Bebens wurde präzise an der Südflanke des Vulkans lokalisiert, einer geologisch aktiven Zone, die den hawaiianischen Vulkanobservatorien ständiger Beobachtung unterliegt.
Kilauea erwachte wieder zum Leben, als hoch aufragende Lavafontänen Hunderte Fuß in die Luft schossen; Webcams zeichneten dramatische Ausbrüche aus mehreren Ausgängen auf, bevor der neunstündige Ausbruch endete.
Das USGS signalisierte, dass von dieser spezifischen seismischen Aktivität nur minimale Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung zu erwarten seien. Dies deutet auf eine oberflächliche oder schwache Verschiebung innerhalb des Vulkansystems hin. Die Überwachung der Erdbebenaktivität gilt als entscheidender Indikator für mögliche zukünftige Verhaltensänderungen des Kilauea, insbesondere nach einer Phase intensiver Lavaförderung. Die seismische Aktivität in der Nähe des Vulkans korreliert oft mit Druckentlastungen oder -veränderungen im Magmasystem.
Ein Beben der Stärke 4,6 wird als moderates Erdbeben eingestuft, das zwar spürbar ist, aber selten größere Schäden an stabil konstruierten Gebäuden verursacht. Die genaue Verortung an der Südflanke legt nahe, dass tektonische Spannungen in diesem Bereich weiterhin freigesetzt werden, beeinflusst durch die Bewegung der Lavaflüsse und die damit verbundene Entlastung des Untergrunds in der Region der rissartigen Verwerfungen.
Historisch gesehen folgen auf größere Eruptionsereignisse häufig Nachbeben und kleinere Bebenserien, während sich das vulkanische System neu stabilisiert. Die jüngste Eruption hatte Lavaflüsse in bestimmte Täler und Küstenregionen gesandt, deren Ausdehnung durch Satellitenmessungen des USGS dokumentiert wurde. Die kontinuierliche Datenerfassung durch seismische Netze und GPS-Stationen liefert die Grundlage für alle öffentlichen Sicherheitsbewertungen.
Die Behörden auf Hawaii, einschließlich des Hawaii Volcanoes National Park, halten ihre Sicherheitsvorkehrungen aufrecht, obwohl die unmittelbare Gefahr als gering eingestuft wird. Die Wissenschaftler betrachten die Erdbebenaktivität als einen natürlichen Prozess der Anpassung des Vulkans an veränderte Bedingungen. Die Analyse der Wellenformen dieses 4,6-Bebens soll Aufschluss darüber geben, ob es sich um ein rein tektonisches oder ein durch Magma verursachtes Ereignis handelt, was für die kurzfristige Prognose relevant ist.
Die Bevölkerung wird angehalten, die offiziellen Mitteilungen des USGS und des Hawaii Emergency Management Agency weiterhin zu verfolgen, um über mögliche Entwicklungen informiert zu bleiben, auch wenn die Lage als stabil bewertet wird.
Quellen
New York Post
FOX Weather
KSAT
Big Island Video News
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