Winterwetterlage erfasst Zentral- und Osteuropa am 5. Januar 2026

Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17

Am 5. Januar 2026 zog eine signifikante Niederschlagszone über Mitteleuropa hinweg und löste eine Periode mit extremen winterlichen Bedingungen aus, die durch heftigen Schneefall und gefrierenden Regen gekennzeichnet waren. Diese Wetterfront kollidierte mit einem atlantischen Blockadehoch und dem Vorstoß polarer Luftmassen über Osteuropa, was zu einer ausgeprägten synoptischen Instabilität führte, die in Fachkreisen als Große Eurasische Wetterdivergenz beschrieben wird.

Insbesondere Regionen im Süden Ungarns sahen sich mit Schneemengen konfrontiert, die lokal zehn Zentimeter überschritten. Dies resultierte in der Ausgabe gelber Warnungen in zehn Komitaten aufgrund der vorherrschenden Gefahrenlage. Lokale Prognosen für Ungarn deuteten darauf hin, dass in der Südlichen Tiefebene bis zum Morgen des 6. Januar 2026 Neuschneemengen von über 20 Zentimetern fallen könnten, begleitet von erwartetem gefrierendem Regen, was erhebliche Beeinträchtigungen des gesamten Verkehrsnetzes zur Folge hatte. Parallel dazu erlebten Gebiete entlang der südöstlichen Grenze Ungarns eine gefährliche Mischung aus gefrierendem Regen und Schneematsch, was zu extrem rutschigen Fahrbahnverhältnissen führte.

Die Temperaturen in Ungarn blieben im Januar 2026 generell kalt, mit Durchschnittswerten zwischen -2°C und 3°C, was die Ansammlung von Schnee und die Bildung von Glatteis begünstigte. Die Herausforderungen für den Verkehr in Ungarn, einschließlich Straßen- und Schienenverkehr, wurden durch diese Kombination aus Schneefall und anhaltendem Frost verschärft. Die Warnstufen in den Komitaten Baranya und Bács-Kiskun wurden sogar auf die zweite Stufe (Orange) angehoben. Im Bakony-Gebirge sorgten auffrischende Winde aus Nordwest für zusätzliche Schneeverwehungen, welche die Mobilität stark einschränkten.

Weiter nördlich kämpfte Dänemark ebenfalls mit tiefen Temperaturen und der Aussicht auf weiteren gefrorenen Niederschlag, nachdem die Landesteile Jutland und Funen bereits in den Vortagen erhebliche Schneemengen verzeichnet hatten, teilweise bis zu 41 Zentimeter. Meteorologen weisen darauf hin, dass diese intensiven winterlichen Ereignisse in einem langfristigen Kontext stehen, der einen signifikanten Rückgang der jährlichen Anzahl von Schneetagen in Dänemark belegt. Die gesamte Wetterlage in Mitteleuropa am 5. Januar 2026 war ein direktes Symptom des kollabierten stratosphärischen Polarwirbels, der zu extremen Kontrasten in der atmosphärischen Zirkulation führte, wobei in Teilen Russlands sogar historisch tiefe Temperaturen von bis zu -60°C verzeichnet wurden.

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Quellen

  • Most Hír

  • TV 2 Fyn

  • Mai időjárás: 2026. január 5. – Okoshír.hu

  • Havazás, ónos eső és borult idő várható a jövő héten - Köpönyeg

  • Nyitóoldal - Kiderül - Időjárás

  • Felkészülni, érkezik az elmúlt évek legnagyobb országos havazása! - Ez vár ránk a héten

  • Google Search

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  • TV 2 Vejret varsler: Markant snefald på vej (2026) - MigogAarhus

  • Vendsyssel har mere sne i vente - NordsøPosten.dk

  • Meteorologens kommentar - DMI

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