Kranichpopulation in Großbritannien wächst bis 2026 nach Wiederansiedlung

Bearbeitet von: Olga Samsonova

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Die Wiederansiedlung des Kranichs als Brutvogel in Großbritannien, der nach vier Jahrhunderten Abwesenheit zurückgekehrt ist, setzt sich fort. Die letzte dokumentierte Brut auf der Insel fand vor etwa 470 Jahren, im Jahr 1542, statt, bevor die Art durch intensive Bejagung und die Zerstörung von Feuchtbiotopen verschwand. Seit der natürlichen Wiederbesiedlung ab 1979 haben gezielte Schutzmaßnahmen zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt.

Die Statistiken für das Jahr 2025 belegen den Aufschwung: Landesweit wurden 87 Brutpaare nachgewiesen, die 37 Küken erfolgreich zum Flüggewerden brachten. Die Gesamtpopulation in Großbritannien wird aktuell auf rund 250 erwachsene und junge Vögel geschätzt. Auch in Schottland wurde ein neuer Höchststand erreicht, wo im selben Jahr 10 Paare neun Jungvögel aufzogen. Diese Entwicklung ist eng mit der Arbeit von The Great Crane Project verbunden, einer Kooperation zwischen der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB), dem Wildfowl & Wetlands Trust (WWT) und dem Pensthorpe Conservation Trust, die seit ihrer Gründung im Juni 2006 die Wiederansiedlung vorantreibt.

Ein zentraler Pfeiler der Initiative waren Wiedereinsetzungsprogramme, die die Handaufzucht von Vögeln zur Auswilderung in Gebieten wie den Somerset Levels and Moors umfassten. Die Projektpartner nutzten für die Aufzucht in Slimbridge, Gloucestershire, die aus den USA übernommene Puppentricktechnik, um natürliche Geschwisteraggressivität zu vermeiden. Die erfolgreiche Wiederansiedlung ist fundamental von der Habitatpflege abhängig; aktuell legen mindestens 80 Prozent der brütenden Paare ihre Nester auf geschützten Arealen an. So managt die RSPB im Lakenheath Fen in Suffolk aktiv Schilfgürtel und Wasserflächen zur Sicherung der Brutbedingungen, während der Lincolnshire Wildlife Trust einen Anstieg seiner lokalen Population von einem auf vier Brutpaare im Willow Tree Fen meldete.

Die Wiederherstellung der Lebensräume umfasst die Schaffung größerer Feuchtgebiete zur langfristigen Stützung der wachsenden Population. Dennoch mahnt Martin McGill vom WWT Slimbridge, dass der fortschreitende Klimawandel eine zunehmende Bedrohung für diese essenziellen Biotope darstellt. Die Trockenheit der letzten Jahre führte zum Austrocknen von Brut- und Schlafplätzen, was die Vögel zwang, auf verbleibende Wasserflächen auszuweichen. Die Anpassung an veränderte klimatische Bedingungen stellt eine Herausforderung dar, da die zeitliche Abstimmung zwischen Insektenentwicklung und Ankunft an den Brutgebieten gestört wird. Der anhaltende Einsatz zur Sicherung und Vernetzung geeigneter Feuchtgebiete bleibt daher für das dauerhafte Überleben der Kraniche in Großbritannien von höchster Priorität.

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Quellen

  • Telegraph and Argus

  • The Irish News

  • Eastern Daily Press

  • The Herald

  • Eastern Daily Press

  • Newham Recorder

  • PA Media

  • Wandsworth Times

  • PA Media (via various news outlets)

  • Eastern Daily Press

  • The Herald

  • RSPB (via Countryside Jobs Service)

  • Wikipedia

  • East Anglian Daily Times

  • The Independent

  • The Wiltshire Gazette and Herald

  • Countryside Jobs Service

  • RSPB

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