Elf Samtpfoten im Dienst: Wie das Tokioter Unternehmen Qnote Inc. Katzen in die Belegschaft integriert

Bearbeitet von: Katerina S.

Das in Suginami, Tokio, ansässige Systemtechnik-Unternehmen Qnote Inc. sorgt mit einer außergewöhnlichen Personalentscheidung für Aufsehen: Elf Katzen gehören dort offiziell zum Team. Mit Stand Februar 2026 sind diese Tiere fest in die Unternehmensstruktur integriert und prägen maßgeblich die Firmenkultur sowie das öffentliche Erscheinungsbild. Diese besondere Tradition nahm ihren Anfang im Jahr 2004, kurz nach der Gründung der Firma, als die erste Katze namens Futaba in der Nähe eines lokalen Sushi-Restaurants gefunden und aufgenommen wurde.

Innerhalb des Unternehmens bekleiden die Katzen humorvolle, aber dennoch offizielle Positionen, die eine klare Hierarchie widerspiegeln. Die dienstälteste Katze, Futaba, die zum Zeitpunkt der letzten Berichterstattung 20 Jahre alt war, trägt den stolzen Titel „Chaircat“ (Vorsitzende Katze). Ironischerweise steht sie damit in der Rangordnung sogar über dem Geschäftsführer Nobuyuki Tsuruta. Weitere Titel im Team umfassen Bezeichnungen wie „Obersekretär“ oder „Manager“. Tsuruta, selbst ein großer Katzenliebhaber, betont, dass die Anwesenheit der Tiere ein entscheidender Faktor bei der Gewinnung neuer Talente ist, da viele Bewerber diese Zuneigung zu Tieren teilen.

Die von Herrn Tsuruta geförderte Managementphilosophie von Qnote zielt darauf ab, ein höchst flexibles Arbeitsumfeld zu schaffen, das kreatives Denken begünstigt. Das Unternehmen vertritt die Ansicht, dass selbst die durch die Katzen verursachten Arbeitsunterbrechungen von Vorteil sind. Diese erzwungenen Pausen helfen den Mitarbeitern dabei, ihre geistige Energie zu regenerieren, was sich laut Tsuruta letztlich positiv auf die Gesamtproduktivität auswirkt. Zudem fördert die Interaktion mit den Tieren ein tieferes Verständnis und eine bessere Kommunikation zwischen der Führungsebene und den Angestellten.

Im Jahr 2020 unterstrich Qnote sein Engagement für das Wohlergehen der vierbeinigen Kollegen durch den Umzug in ein neues, vierstöckiges Gebäude, das umfassend renoviert wurde. Die zweite und dritte Etage wurden speziell für die Bedürfnisse der Katzen umgestaltet, einschließlich der Installation von Kletterpfaden und speziellen Durchgängen, die den Tieren eine sichere Fortbewegung ermöglichen. Zur Infrastruktur gehören außerdem zwölf eigens errichtete Katzentoiletten sowie spezielle Wandverkleidungen, die vor Kratzspuren schützen und die Langlebigkeit der Einrichtung sichern.

Die Präsenz des kätzischen Kollektivs hat die Marke Qnote nachhaltig gestärkt, da die Tiere regelmäßig in Unternehmensmaterialien und sozialen Netzwerken präsent sind. Es wird berichtet, dass das Unternehmen eine bemerkenswert niedrige Fluktuationsrate aufweist, wobei die Liebe zu Katzen mittlerweile zu einer inoffiziellen, aber wesentlichen Voraussetzung für Bewerber geworden ist. Die Mitarbeiter übernehmen freiwillig die Pflege der Tiere außerhalb der regulären Arbeitszeiten, was den Teamgeist zusätzlich festigt und die Identifikation mit dem Unternehmen vertieft.

Durch diese Symbiose aus Mensch und Tier hat Qnote Inc. ein Arbeitsmodell geschaffen, das weit über herkömmliche Bürokonzepte hinausgeht. Die Integration der elf Katzen ist nicht nur ein Marketinginstrument, sondern ein gelebter Teil der Unternehmensidentität, der zeigt, wie unkonventionelle Ansätze die Arbeitszufriedenheit steigern können. In der wettbewerbsintensiven IT-Branche von Tokio hebt sich Qnote damit als ein Arbeitgeber ab, der Wohlbefinden und Kreativität durch die beruhigende Gegenwart seiner pelzigen Mitarbeiter priorisiert.

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Quellen

  • Meta.ua

  • AsianFeed

  • Star Media Group Berhad

  • QQ.com

  • Star Media Group Berhad

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