Кир Стармер versuchte, die Veröffentlichung von Dokumenten zu blockieren, die mit Питером Мандельсоном und Джеффри Эпштейном in Verbindung stehen. Die Abgeordneten stimmten dafür, diese Entscheidung aufzuheben.
Rücktritt von Mandelson und Ermittlungsbeginn nach Veröffentlichung der Epstein-Akten
Bearbeitet von: Uliana S.
Die politische Landschaft Großbritanniens wird derzeit von einem massiven Skandal erschüttert, der durch die jüngste Veröffentlichung von Dokumenten im Zusammenhang mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgelöst wurde. Premierminister Sir Keir Starmer hat eine unmissverständliche Haltung gegenüber Lord Peter Mandelson eingenommen und öffentlich erklärt, dass der Peer sein Land im Stich gelassen habe. Um weiteren Schaden von der Labour-Partei abzuwenden, wurde am 3. Februar 2026 bestätigt, dass Mandelson seine Parteimitgliedschaft offiziell niedergelegt hat, um zusätzliche Belastungen für die politische Organisation zu vermeiden.
Im Zentrum der Kontroverse stehen neu entsiegelte Unterlagen aus einer Untersuchung des US-Justizministeriums. Diese Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass Mandelson während seiner Amtszeit als Wirtschaftsminister hochsensible, marktbewegende Regierungsdaten an Epstein weitergegeben hat. Insbesondere legen E-Mail-Korrespondenzen nahe, dass Mandelson vertrauliche Details über einen Plan zum Verkauf von Vermögenswerten sowie die bevorstehende Einführung eines Euro-Rettungspakets im Mai 2010 teilte, noch lange bevor diese Informationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.
Auf dem Höhepunkt der Euro-Finanzkrise im Mai 2010 soll Mandelson Epstein darüber informiert haben, dass ein Rettungsschirm in Höhe von 500 Milliarden Euro nahezu beschlossene Sache sei. Diese Kommunikation fand nur wenige Stunden vor der offiziellen Ankündigung des Stabilisierungsfonds durch die europäischen Regierungen statt. Ein derartiger Vertrauensbruch während eines globalen wirtschaftlichen Notstands hat scharfe Kritik von ehemaligen Weggefährten und amtierenden Beamten hervorgerufen und unterstreicht die Schwere des mutmaßlichen Informationslecks.
Darüber hinaus scheinen die Dokumente Finanztransaktionen zu belegen, bei denen Epstein in den Jahren 2003 und 2004 insgesamt 75.000 US-Dollar auf Konten überwies, die mit Mandelson in Verbindung stehen. Während der Lord angibt, keine Erinnerung an diese spezifischen Zahlungen zu haben, sind weitere Verbindungen aufgetaucht, darunter ein Vorfall aus dem Jahr 2009, bei dem Epstein Osteopathie-Behandlungen für Mandelsons Ehemann finanzierte. Mandelson bezeichnete dies später als ein klares Versagen des kollektiven Urteilsvermögens, nachdem er bereits im September 2025 von Starmer von seinem Posten als britischer Botschafter in den Vereinigten Staaten enthoben worden war.
Downing Street bereitet nun Berichten zufolge einen legislativen Weg vor, um Mandelson seinen Adelstitel zu entziehen – ein seltenes und komplexes Verfahren, das einen Parlamentsbeschluss erfordert. Sir Keir Starmer äußerte tiefe Besorgnis darüber, dass das volle Ausmaß der Informationen noch nicht ans Licht gekommen sei. Der Entzug einer Peerage ist eine historische Seltenheit; der letzte Präzedenzfall ereignete sich 1919 unter dem Titles Deprivation Act 1917, der sich gegen Personen richtete, die während des Ersten Weltkriegs Feinde unterstützt hatten. Infolgedessen hat das Cabinet Office eine interne Bewertung des mutmaßlichen Fehlverhaltens offiziell an die Metropolitan Police weitergeleitet.
Commander Ella Marriott von der Metropolitan Police bestätigte, dass die Behörde strafrechtliche Ermittlungen gegen einen 72-jährigen Mann, einen ehemaligen Regierungsbeamten, wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Dienst eingeleitet hat. Diese Untersuchung folgt auf die Veröffentlichung der Akten des US-Justizministeriums und eine formelle Überweisung durch die britische Regierung. Die Ermittlungen zielen darauf ab, das Ausmaß der Rechtsverstöße und die Auswirkungen der Weitergabe sensibler Daten auf nationale Interessen festzustellen.
Der ehemalige Premierminister Gordon Brown hat sich ebenfalls zu der Situation geäußert und die mutmaßlichen Lecks als eine unverzeihliche und unpatriotische Tat bezeichnet, die zu einer Zeit stattfand, als die Nation gegen eine globale Finanzkrise kämpfte. Obwohl Mandelson am 4. Februar 2026 sein Ausscheiden aus dem Oberhaus bekannt gab, wird er seinen Titel als Lord behalten, sofern das Parlament kein spezielles Gesetz zu dessen Annullierung verabschiedet. Die laufenden Ermittlungen und die potenziellen legislativen Maßnahmen markieren einen bedeutenden Moment der politischen Rechenschaftspflicht in Großbritannien.
Quellen
Mirror
The US Sun
The London Economic
The Guardian
The Mirror
City AM
CLH News
Global News
DD News On Air
Anadolu Agency
ITV News
The Associated Press