Starke Sonneneruption der Klasse M7.1 löst erhöhte geomagnetische Aktivität aus

Bearbeitet von: gaya ❤️ one

Am 31. Dezember 2025 ereignete sich eine signifikante Sonneneruption, die von Spezialisten des Instituts für Kosmische Forschung (IKI) der Russischen Akademie der Wissenschaften als Flare der Klasse M7.1 bestätigt wurde. Diese intensive Entladung von Energie, die ihren Höhepunkt um 16:51 Uhr Moskauer Zeit erreichte, signalisiert eine erhebliche Freisetzung von Röntgen- und ultravioletter Strahlung, welche die obere Erdatmosphäre ionisiert. Die Eruption ging von der Sonnenfleckengruppe 4324 aus und wurde durch einen koronalen Massenauswurf (CME) infolge eines koronalen Lochs auf der Sonnenoberfläche ausgelöst, einer Region mit offenem Magnetfeld.

Die von diesem Ereignis ausgehenden Plasmaejectionen führen zu einer gesteigerten geomagnetischen Aktivität auf der Erde, die voraussichtlich als geomagnetischer Sturm der Klasse G1 klassifiziert wird. Diese erhöhte Aktivität, die laut Prognosen bis zum 1. Januar 2026 andauern könnte, erfordert erhöhte Wachsamkeit bei Betreibern kritischer Energieversorgungssysteme und der gesamten technologischen Infrastruktur. Solche Vorsichtsmaßnahmen sind angesichts der potenziellen Auswirkungen auf Hochspannungsnetze und Kommunikationssysteme bei geomagnetischen Stürmen geboten. Die Energiebranche ist angewiesen, die Stabilität der Netze bis voraussichtlich zum 3. Januar 2026 zu gewährleisten.

Obwohl die allgemeine Sonnenaktivität im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 einen Rückgang verzeichnete, markiert dieser späte Ausbruch einen deutlichen Anstieg der Emissionen energiereicher Teilchen. Die NOAA hatte für den 31. Dezember 2025 ein G1-Niveau für geomagnetische Stürme prognostiziert, was Polarlichter in höheren Breitengraden ermöglichen kann. Die anhaltende Aktivität ist bemerkenswert, da frühere Vorhersagen für den Sonnenzyklus 25, der im Dezember 2019 begann, eine schwächere Dynamik vorsahen; Beobachtungen zeigten seit 2020 jedoch eine deutlich stärkere Aktivität. Berichten zufolge erreichte das Maximum des Zyklus bereits im Oktober 2024 und nicht wie ursprünglich prognostiziert im Juli 2025.

Die IKI überwacht solche Ereignisse kontinuierlich, wie auch bei einer früheren Störung Mitte Dezember 2025, die durch einen koronalen Hohlraum ausgelöst wurde. Während ein G1-Sturm als geringfügig eingestuft wird, kann die Kombination mit dem schnellen Sonnenwind aus dem koronalen Loch die Auswirkungen verstärken. Für meteorologisch sensible Personen können erhöhte Sonnenaktivitätsperioden mit Unwohlsein wie Kopfschmerzen und Blutdruckschwankungen verbunden sein, was für den Jahreswechsel 2025/2026 bereits thematisiert wurde. Die fortlaufende Überwachung durch Einrichtungen wie das NOAA Space Weather Prediction Center bleibt entscheidend, um die Auswirkungen auf die technologieabhängige Gesellschaft zu minimieren.

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Quellen

  • Lenta.ru

  • Аргументы Недели

  • Орская хроника

  • 56orb

  • Top.Mail.Ru

  • Новости Орска

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