Wintersonnenwende 2025 markiert den astronomischen Beginn des Winters

Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17

Die Wintersonnenwende bringt die geringste Tageslichtmenge und die längste Nacht.

Die Wintersonnenwende des Jahres 2025, exakt am 21. Dezember, definiert den astronomischen Startpunkt des Winters auf der Nordhalbkugel. An diesem Tag erreicht die Sonne ihre maximale südliche Deklination relativ zum Himmelsäquator, was den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres zur Folge hat. Dieses Ereignis, im Lateinischen als „solstitium“ oder „Stillstand der Sonne“ bezeichnet, markiert den Wendepunkt, an dem die scheinbare Bewegung der Sonne am Himmel wieder nach Norden umschlägt.

December 21: Die Wintersonnenwende markiert den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres.

Ursächlich für dieses astronomische Phänomen ist die konstante Neigung der Erdachse um annähernd 23,5 Grad zur Ebene ihrer Umlaufbahn, der Ekliptik. Diese Neigung ist der fundamentale Mechanismus für die Entstehung der Jahreszeiten, da die Nordhalbkugel im Dezember maximal von der Sonne abgewandt ist. Die Lichtverhältnisse am 21. Dezember 2025 verdeutlichen dies: In Athen, Griechenland, beispielsweise, ergaben sich aus einem Sonnenaufgang um 07:37 Uhr und einem Sonnenuntergang um 17:08 Uhr eine Tageslichtdauer von knapp über neun Stunden und 31 Minuten. Zur gleichen Zeit erlebt die südliche Hemisphäre ihre Sommersonnenwende mit der maximalen Tageslänge.

Die astronomische Definition des Winters am 21. Dezember unterscheidet sich von der meteorologischen Einteilung, bei der der Winter bereits am 1. Dezember beginnt, um statistische Vergleiche zu vereinfachen. Historisch betrachtet besitzt die Wintersonnenwende eine tief verwurzelte kulturelle und spirituelle Bedeutung. Zahlreiche antike Kulturen, darunter die Germanen mit ihrem „Julfest“ und die Römer mit den „Saturnalien“, feierten diesen Zeitpunkt als ein Fest der Hoffnung und der Wiedergeburt des Lichts. Diese Feste symbolisierten oft den bevorstehenden Erneuerungszyklus.

Die Zeit unmittelbar nach der Sonnenwende, beginnend am 22. Dezember 2025, leitet eine allmähliche Zunahme der Tageslichtstunden ein. Die nächste signifikante Verschiebung des astronomischen Gleichgewichts wird erst für die Frühlingstagundnachtgleiche am 20. März 2026 erwartet. Die früheste aufgezeichnete Wintersonnenwende am 23. Dezember wurde im Jahr 1903 registriert, ein Datum, das voraussichtlich erst im Jahr 2303 wieder erreicht wird. Die Ausrichtung monumentaler Bauwerke wie Stonehenge in England auf die Sonnenwenden unterstreicht die frühe wissenschaftliche und rituelle Bedeutung dieses Fixpunkts. Die zyklische Natur dieser planetaren Mechanik verbindet sich somit mit der tiefgreifenden kulturellen Verankerung dieses jährlichen Übergangs vom tiefsten Dunkel zum wiederkehrenden Licht.

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Quellen

  • NewsIT

  • Swindon residents join thousands at Stonehenge solstice dawn

  • The First Day of Winter: Winter Solstice 2025 - The Old Farmer's Almanac

  • Ξεκίνησε η πιο μεγάλη νύχτα του χρόνου: 9 ώρες και 32 λεπτά κράτησε η μέρα στην Αθήνα, ο συμβολισμός του χειμερινού ηλιοστασίου και το Στόουνχετζ - Protothema.gr

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