Prognose für Februar 2026: Arktische Instabilität signalisiert mögliche Kältewelle für Zentral- und Südosteuropa

Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17

Meteorologische Modelle weisen auf eine signifikante Wahrscheinlichkeit einer extremen Kälteperiode im Februar 2026 hin, die Regionen von Mitteleuropa bis zum Balkan erfassen könnte. Diese potenzielle Entwicklung wird durch eine erwartete Instabilität im arktischen Polarwirbel in Verbindung mit einer Verstärkung des antizyklonalen Hochdrucksystems über Russland begünstigt, was eine direkte Bahn für die massive Injektion intensiver arktischer Luftmassen eröffnet.

Die wissenschaftliche Analyse des Winters 2025/2026 deutet auf einen schwachen und gestörten stratosphärischen Polarwirbel hin, bedingt durch das Zusammentreffen mehrerer globaler Klimatreiber. Zu diesen zählen eine schwache La-Niña-Phase im Pazifik und die östliche Phase der Quasi-Biennial-Oszillation (QBO). Sollte dieses Szenario eintreten, bekannt als „Sibirischer Peitscheneffekt“, könnten die Tageshöchsttemperaturen in den betroffenen Gebieten unter -10 Grad Celsius fallen, während nächtliche Tiefstwerte örtlich bis zu -20 Grad Celsius erreichen könnten, was Temperaturen nachbildet, die zuletzt im Februar 2012 beobachtet wurden. Ein stabiler Polarwirbel hält die kälteste Luft normalerweise über dem Polarkreis fest; eine Störung, ausgelöst durch die Aufwärtsausbreitung planetarischer Rossby-Wellen, führt jedoch zu einem meridionalen Jetstream-Muster, das polare Kaltluft nach Süden lenkt.

Ein solches Ereignis im Januar 2026 folgt auf eine Periode, die bereits durch eine als Große Plötzliche Stratosphärenerwärmung (GSW) klassifizierte, beispiellose stratosphärische Störung Ende November 2025 gekennzeichnet war. Die aktuellen Daten vom 19. Januar 2026 belegen bereits eine erhöhte Belastung der Luftqualität in den Tälern des Balkans, verursacht durch Temperaturinversionen, die typischerweise mit langanhaltenden Hochdruckgebieten einhergehen. Solche Inversionen verhindern den vertikalen Luftaustausch und führen zur Anreicherung von Schadstoffen, was die gesundheitlichen Auswirkungen der bevorstehenden Kaltluftfront zusätzlich verschärft.

Die meteorologische Architektur der Nordhalbkugel zeigt zu Beginn des Jahres 2026 eine „Große Eurasische Wetterdivergenz“, ein Zeichen für einen fundamentalen Strukturbruch in der Zirkulation, der durch ein Blockadehoch festgehalten werden kann und zu extremen regionalen Kontrasten führt. Die Kombination aus schwacher La Niña, östlicher QBO und einer potenziell überdurchschnittlichen Schneedecke in Sibirien im Herbst 2025 schafft ein seltenes „perfektes Sturmszenario“ für eine solche atmosphärische Instabilität. Energieversorgungsunternehmen und die kritische Infrastruktur stehen durch diesen prognostizierten Kälteeinbruch vor einer erheblichen Belastungsprobe, die eine erhöhte Bereitschaft für einen massiv steigenden Energiebedarf sowie potenzielle Serviceunterbrechungen erfordert.

Die Vorboten solch extremer Wetterlagen sind bekannt; beispielsweise führte Sturm Goretti am 9. Januar zu Stromausfällen bei über 1,2 Millionen Haushalten in anderen Teilen Europas. Die Vorhersagegenauigkeit solcher Winterereignisse wirft Fragen über die langfristige Vorhersagbarkeit des globalen Klimasystems auf, wenn sich solche Extreme in kurzer Zeit umkehren können.

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Quellen

  • Srpskainfo

  • Opinia Buzău

  • hirado.hu

  • Kvalitet zraka u gradovima Bosne i Hercegovine

  • Kvalitet zraka u BiH

  • Srednjoročna prognoza - Federalni hidrometeorološki zavod

  • Novi udar na džep građana: Skuplja struja u dijelu Bosne i Hercegovine od 1. februara 2026. godine - Politički Radar

  • Ziarul Unirea

  • Meteoromania.ro (via Agerpres)

  • GDS.ro

  • Știrile ProTV

  • Partener TV

  • Weather information for Dabasi, HU

  • HungaroMet

  • Pénzcentrum

  • Dehir

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