Bildung 2025: Emotionale Ansätze treffen auf Robotik-Forschung in Italien
Bearbeitet von: Olga Samsonova
Die progressive Pädagogik im Jahr 2025 fokussierte sich auf die Verknüpfung von emotionalem Lernen und fortschrittlicher Technologie. Ein zentrales Ereignis, das diese Entwicklung verdeutlichte, war das Festival „Bulli ed Eroi“, das unter der künstlerischen Leitung von Paola Dei stattfand und von Institutionen wie dem Europäischen Parlament sowie der Fondazione Collodi gefördert wurde. Das achte Festival des internationalen Jugendfilms des Val di Chiana Senese erstreckte sich über die Gebiete des Val d'Orcia, Val di Chiana und Val Tiberina Aretine. Ziel der Veranstaltung war die Förderung emotionaler Bildung und Kreativität als Mittel gegen Mobbing.
Das Festival operierte unter dem Leitmotiv „Ubuntu. Io sono perché noi siamo“, welches die Philosophie der menschlichen Verbundenheit und des gegenseitigen Respekts in den Vordergrund stellte. Die Veranstaltung umfasste mehrere Etappen, darunter Bühnenauftritte in Arezzo, und fand ihren Abschluss am 22. Dezember 2025 in Sovicille. Die Organisatoren, darunter das Centro Studi di Psicologia dell'Arte e Psicoterapie Espressive APS, legten Wert auf die Vermittlung von Kultur und Legalität an junge Menschen. Die Abschlussphase in Sovicille diente zugleich als Präsentationsplattform für Forschungsergebnisse zum Thema Emotionen, die in Kooperation mit dem Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR) erarbeitet wurden.
Das CNR war im Jahr 2025 auch in andere technologieorientierte Veranstaltungen eingebunden, wie die RomeCup, die sich mit Robotik und Künstlicher Intelligenz befasste. Die 18. Ausgabe der RomeCup 2025 trug den Titel „What's next? Intelligenza umana e artificiale. Le sfide per il benessere olistico“ und wurde vom 7. bis 9. Mai 2025 an der Universität Roma Tre und im Campidoglio ausgetragen. Im Rahmen der Bildungsaktivitäten erlebten Schüler am 22. Dezember 2025 in Sovicille, Rosia und Val di Merse ein immersives Bildungslabor. In La Tinaia interagierten die Jugendlichen direkt mit einem Roboterhund, was eine praktische Anwendung der Forschungsergebnisse darstellte.
Die Leitung dieser Interaktionssitzung oblag dem Forscher Pericle Salvini, der sich auf ethische Implikationen der Mensch-Roboter-Interaktion spezialisiert hat und zuvor an der Oxford University tätig war. Salvini, der am Responsible Technology Institute der Universität Oxford forschte, betonte einen menschenzentrierten Ansatz im Umgang mit Technologie. Das Festival „Bulli ed Eroi“ ehrte studentische Arbeiten zum Thema Anti-Mobbing, die Inspiration aus der Pinocchio-Fabel zogen, und zeichnete diese im Rahmen der Preisverleihung aus. Die Ehrung fand im Beisein von Persönlichkeiten aus Kultur und Film, wie dem Animationsmeister Bruno Bozzetto, statt. Die Verbindung von emotionaler Pädagogik und technologischem Fortschritt markiert einen relevanten Trend in der modernen Bildungslandschaft.
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Quellen
gonews.it
Il Cittadino Online
Google Scholar
mediatecatoscana.it
Festival della Robotica
CNA Arezzo
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