Taiwans Außenminister in Eswatini: Wie ein kleiner Besuch eine große Blockade durchbricht

Bearbeitet von: Svetlana Velhush

Das Flugzeug mit Taiwans Außenminister Joseph Wu an Bord landete in Mbabane nur wenige Tage, nachdem Präsident Lai Ching-te gezwungen war, seine Reise abzusagen. Offiziell hieß es, es lägen „technische Gründe“ vor. In der Realität war es jedoch die klassische chinesische Politik von Zuckerbrot und Peitsche. Doch anstatt zu kapitulieren, entsandte Taipeh einfach den nächsthöheren Würdenträger. Diese scheinbar bescheidene Geste war ein lautstarkes Signal: Taiwan denkt nicht daran, seine letzten Bastionen in Afrika kampflos aufzugeben.

Eswatini bleibt der einzige Staat Afrikas, der Taiwan noch offiziell anerkennt. Unter den zwölf verbliebenen diplomatischen Verbündeten Taipehs ist es zugleich der verwundbarste und der eigensinnigste. Peking führt bereits seit langem eine systematische Kampagne, um Taiwan aus Afrika zu verdrängen – die Mittel reichen von großzügigen Krediten bis hin zu direkten Drohungen. Vor einigen Jahren wechselten Burkina Faso sowie S

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Quellen

  • Taiwan foreign minister arrives in Eswatini after president's trip blocked

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