Wissenschaftliche Bestätigung: Kimchi senkt das Risiko metabolischer Störungen

Bearbeitet von: Olga Samsonova

Eine aktuelle und tiefgehende klinische Datenanalyse, die von spezialisierten Forschern der University of Connecticut durchgeführt wurde, hat die signifikant positiven Auswirkungen des traditionellen koreanischen Fermentationsprodukts Kimchi auf zentrale Gesundheitsindikatoren des Menschen überzeugend belegt. Dieses Nahrungsmittel, das in Asien seit Jahrhunderten als Grundnahrungsmittel und Heilmittel geschätzt wird, erlangt nun weltweit wissenschaftliche Anerkennung als ein funktionelles Superfood, das entscheidend zur Erhaltung der körperlichen Vitalität beitragen kann.

Die umfassende wissenschaftliche Übersicht zog Daten aus neun Studien heran, die im Zeitraum von 2011 bis 2023 stattfanden und insgesamt die Gesundheitsdaten von rund 43.000 Probanden umfassten. Die detaillierte Auswertung zeigte klar auf, dass der regelmäßige Konsum von fermentiertem Kimchi maßgeblich zur Reduktion wesentlicher metabolischer Risikofaktoren beiträgt. Im direkten Vergleich mit den jeweiligen Kontrollgruppen verzeichneten die Kimchi-Konsumenten eine durchschnittliche Senkung des Nüchternblutzuckerspiegels um exakt 1.93 mg/dL. Parallel dazu konnte eine deutliche Verminderung der Konzentration von Triglyceriden um etwa 29 mg/dL festgestellt werden. Diese beeindruckenden Ergebnisse liefern starke Hinweise auf ein potenziell geringeres Risiko für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes sowie für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Des Weiteren konnte in der Untersuchung eine bemerkenswerte Normalisierung des arteriellen Blutdrucks dokumentiert werden. Bei den Teilnehmern, die Kimchi konsequent in ihren Speiseplan integrierten, wurde eine Reduktion des systolischen Drucks um 3.48 mm Hg und des diastolischen Drucks um 2.68 mm Hg gemessen. Die beteiligten Wissenschaftler betonten ausdrücklich, dass diese Verbesserung, die allein durch eine diätetische Intervention und nicht durch pharmakologische Behandlung erreicht wurde, als äußerst vielversprechend einzustufen ist. Dies gilt insbesondere angesichts der Tatsache, dass Kimchi traditionell einen hohen Natriumgehalt aufweist. Die Forscher stellen die Hypothese auf, dass die im Kimchi enthaltenen nützlichen Bakterien und bioaktiven Verbindungen die negativen Auswirkungen des Salzes effektiv neutralisieren oder kompensieren.

Die fundamentale Wirksamkeit von Kimchi ist eng mit seiner einzigartigen biochemischen Zusammensetzung verknüpft, die sich während des natürlichen Fermentationsprozesses herausbildet. Die Laktobazillen, die bei der Reifung von Kohl und Rettich unter Zugabe von Gewürzen entstehen, sind aktive Produzenten von Probiotika. Diese gesundheitsfördernden Mikroorganismen schaffen ein optimales und günstiges Milieu für das komplexe Ökosystem des Darmmikrobioms. Die Forschung der letzten Jahre hat gezeigt, dass ein gesundes Darmmikrobiom als zentraler Eckpfeiler für das gesamte körperliche und geistige Wohlbefinden fungiert.

Eine optimierte Darmgesundheit steht in direktem Zusammenhang mit einer signifikanten Stärkung der Immunabwehr und einer effektiveren Reduzierung chronisch-entzündlicher Prozesse im Körper. Diese systemischen Effekte können potenziell die Risiken mindern, die mit ernsten Erkrankungen wie beispielsweise kolorektalem Krebs assoziiert werden. Die internationale Gemeinschaft der Ernährungswissenschaftler betrachtet Kimchi daher zunehmend nicht mehr nur als einfache kulinarische Beilage, sondern als ein aktives und wirksames Instrument zur Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts und der Homöostase des Organismus.

Es ist bezeichnend, dass traditionelle Ernährungsweisen, die reich an derartigen fermentierten Gemüsesorten sind, nachweislich mit einer Steigerung der aktiven und gesunden Lebensspanne der Bevölkerung korrelieren. Dies bekräftigt die herausragende Rolle von Kimchi als eine konzentrierte Quelle essenzieller Elemente, die die hohe Funktionsfähigkeit und Leistungsfähigkeit des Körpers nachhaltig unterstützen. Damit leistet dieses koreanische Traditionsgericht einen wichtigen Beitrag zur modernen, präventiv ausgerichteten Medizin.

Quellen

  • Media Indonesia - News & Views -

  • UConn Today

  • Journal of Ethnic Foods

  • Journal of Ethnic Foods

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