Val Kilmers digitale Rückkehr: KI ermöglicht posthume Rolle in „As Deep as the Grave“

Bearbeitet von: An goldy

FIRST LOOK: Val Kilmer has been resurrected via AI to star in the new movie "As Deep as the Grave." Kilmer was cast in the movie in 2020, five years before his death. But he was too sick amid his throat cancer battle to ever make it to set. Now an AI version of the actor is

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Die digitale Version des verstorbenen Schauspielers Val Kilmer wird in dem Independent-Drama „As Deep as the Grave“ zu sehen sein, ein Vorhaben, das nach der vollständigen Zustimmung seiner Familie und Erben realisiert wurde. Kilmer, der im April 2025 im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung nach einem langjährigen Kampf gegen Kehlkopfkrebs verstarb, war ursprünglich für die Rolle des Paters Fintan besetzt worden. Diese Rolle war eng mit seinem indianischen Erbe verknüpft, doch sein gesundheitlicher Zustand erlaubte es ihm letztlich nicht, die Dreharbeiten persönlich aufzunehmen.

Regisseur Koert Voorhees, der den Part eigens für Kilmer verfasst hatte, traf die Entscheidung, künstliche Intelligenz einzusetzen, um seine künstlerische Vision zu vollenden. Zu diesem Zweck wurden Bildmaterialien aus dem Familienbesitz sowie eine digital rekonstruierte Stimme verwendet. Das Filmprojekt, das zuvor unter dem Titel „Canyon of the Dead“ geführt wurde, basiert auf der wahren Geschichte von Archäologen aus den 1920er Jahren, die im Canyon de Chelly in Arizona mit dem Volk der Navajo zusammenarbeiteten. Zur weiteren Besetzung des Films gehören namhafte Darsteller wie Tom Felton, Wes Studi, Abigail Lawrie und Abigail Breslin.

Die Rolle des Paters Fintan, eines katholischen Priesters und spirituellen Heilers mit indigenen Wurzeln, war für Kilmer eine Herzensangelegenheit, da sie seine Herkunft und seine tiefe Verbundenheit mit dem Südwesten thematisierte. Seine Tochter Mercedes Kilmer erklärte, dass ihr Vater neuen Erzählwerkzeugen gegenüber stets aufgeschlossen war, und genau diesen Pioniergeist möchten die Macher des Projekts würdigen. Die Produzenten, darunter John Voorhees, der Bruder des Regisseurs, präzisierten, dass der Charakter im Film an Tuberkulose leidet. Dies schafft eine bewusste Parallele zu Kilmers realer Krankheitsgeschichte, der sich nach seiner Krebsdiagnose im Jahr 2014 zwei Tracheotomien unterziehen musste.

Der Einsatz von KI zur Rekonstruktion verstorbener Schauspieler bleibt ein kontroverses Thema innerhalb der Filmindustrie. Die Produzenten betonen jedoch, dass sie die Richtlinien der Gewerkschaft SAG-AFTRA strikt befolgt und eine faire Vergütung für Kilmers Erben sichergestellt haben. Die unabhängige Produktion hatte mit einer fünfjährigen Verzögerung zu kämpfen, die unter anderem durch die COVID-19-Pandemie bedingt war. Das in New Mexico ansässige Team von Koert Voorhees nutzte fortschrittliche generative KI-Technologien, um Kilmers Darbietung zum Leben zu erwecken, wobei sowohl Aufnahmen aus jungen Jahren als auch Bilder aus seiner letzten Lebensphase als Basis dienten. Laut der Produktionsfirma First Line Films markiert dies die erste posthume schauspielerische Leistung der Geschichte, die mittels generativer KI erschaffen wurde.

Bereits zuvor hatte Kilmer KI-Technologie genutzt, um seine Stimme für den Film „Top Gun: Maverick“ digital wiederherstellen zu lassen. Während die Branche weiterhin über ethische Aspekte und die gesetzliche Verankerung digitaler Bildrechte debattiert, wird dieser Film als Beispiel für eine respektvolle technologische Umsetzung im Sinne der Hinterbliebenen positioniert. Die Premiere des Films wird noch in diesem Jahr erwartet, was der Öffentlichkeit die Gelegenheit bietet, diesen innovativen Ansatz zur Bewahrung eines schauspielerischen Vermächtnisses zu begutachten.

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Quellen

  • ΣΚΑΪ

  • espinof.com

  • cnbctv18.com

  • rozrywka.radiozet.pl

  • Omni

  • Vulture

  • Variety

  • Wikipedia

  • Los Angeles Times

  • IGN

  • CNET

  • The Guardian

  • CBC News

  • Kotaku

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  • The A.V. Club

  • CBC News

  • wandtv.com

  • AV Club

  • The Guardian

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  • Wikipedia

  • CBC News

  • The Guardian

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  • Inquirer Entertainment

  • Gizmodo

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