Theorie von Professor Strømme: Bewusstsein als fundamentaler Ursprung vor Raum und Zeit

Bearbeitet von: Irena I

Im Jahr 2025 erregte Professor Maria Strømme von der Universität Uppsala mit der Veröffentlichung eines theoretischen Modells Aufsehen, das die etablierte Vorstellung von der Natur der Realität grundlegend hinterfragt. Die Arbeit, publiziert im wissenschaftlichen Journal AIP Advances, postuliert, dass das Bewusstsein eine fundamentale Größe darstellt, die der Entstehung von Zeit, Raum und Materie zeitlich und kausal vorausgeht. Diese Publikation wurde nicht nur bestätigt, sondern erhielt die Auszeichnung als beste Ausgabe des Journals und wurde prominent auf dem Cover präsentiert, was die Aufmerksamkeit der Fachwelt auf sich zog.

Strømme, deren etablierte Expertise primär im Bereich der Materialwissenschaften und der Nanotechnologie liegt, wagt mit dieser Theorie einen weitreichenden Sprung von der kleinsten zur größten Skala der Existenz. Das von Strømme dargelegte Rahmenwerk positioniert das Bewusstsein nicht als sekundäres Produkt neuronaler Prozesse im Gehirn, sondern als ein fundamentales Feld, dem alle Erfahrungen, einschließlich der physischen Strukturen, zugrunde liegen. Diese Perspektive steht im Kontrast zu materialistischen Ansätzen, die das Bewusstsein oft mit neuronaler Aktivität gleichsetzen und mit dem sogenannten „Hard Problem“ der Philosophie konfrontiert sind, welches die Erklärung der subjektiven Erfahrung aus rein physischen Prozessen als unzureichend betrachtet.

Die Theorie versucht explizit, Aspekte der Quantenphysik mit nicht-dualen philosophischen Konzepten zu vereinen und beinhaltet laut Analyse überprüfbare Vorhersagen, die sich über verschiedene wissenschaftliche Disziplinen erstrecken sollen. Die theoretische Verankerung dieser Behauptung stützt sich implizit auf frühere Überlegungen bedeutender Physiker wie Einstein, Schrödinger, Heisenberg und Planck, deren Arbeiten die Grenzen des klassischen Verständnisses von Raum und Zeit erweitert hatten. Strømmes Schlussfolgerung, dass Strukturen wie Zeit, Raum und Materie erst nach dem Bewusstsein entstehen, stellt einen ambitionierten Versuch dar, die gesamte wahrgenommene Realität neu zu beschreiben.

Professor Strømme ist fest an der Universität Uppsala tätig, wo sie als Professorin am Institut für Materialwissenschaft und Ingenieurwesen forscht und die Forschungsgruppe für Nanotechnologie und Funktionelle Materialien (NFM) leitet, die seit 2004 besteht. Diese etablierte Forschung konzentriert sich auf innovative Anwendungen nanotechnologischer Prinzipien, oft mit Bezug zu Energieforschung und Biomedizin. Die nun vorgestellte Theorie stellt somit eine bemerkenswerte Erweiterung ihres etablierten Portfolios dar, das sich ansonsten mit konkreten Materialanwendungen befasst. Die theoretische Arbeit wirft grundlegende Fragen über die Natur der Realität auf und beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen subjektiver Erfahrung und den physikalischen Strukturen, die gemessen werden.

Das Journal AIP Advances, herausgegeben vom American Institute of Physics, ist ein Open-Access-Mega-Journal, das alle Bereiche der Physik abdeckt und im März 2011 ins Leben gerufen wurde. Es zeichnet sich durch einen schnellen Produktionszyklus aus und weist einen Impact Factor von 1.4 auf, basierend auf den Daten des Journal Citation Reports von 2025. Die Publikation einer Arbeit, die die Grundlagen der Physik berührt, in diesem Journal unterstreicht die Relevanz, die der Redaktion beigemessen wird, obwohl das Journal primär im Bereich der angewandten Physik angesiedelt ist.

Quellen

  • uu.se

  • Uppsala universitet

  • Maria Strømme - Uppsala universitet

  • Maria Strømme - Google Scholar

  • Nanotechnology and Functional Materials - Uppsala University

  • Maria STRØMME | Professor of Nanotechnology | PhD | Uppsala University, Uppsala | UU | Department of Engineering Sciences | Research profile - ResearchGate

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