Informationsdynamik als Basis für Zeitpfeil und Raumzeit-Emergenz in der Physik 2026

Bearbeitet von: Irena I

Aktuelle Entwicklungen in der theoretischen Physik hinterfragen das etablierte Paradigma der kontinuierlichen Zeitentwicklung vom Vergangenen zum Zukünftigen. Dies geschieht insbesondere im Kontext der anhaltenden Bemühungen, die Allgemeine Relativitätstheorie konsistent mit der Quantenmechanik zu vereinen. Das fundamentale „Problem der Zeit“ entsteht aus der Inkompatibilität der Rahmenwerke: Einsteins Theorie verknüpft die Zeit untrennbar mit der elastischen Geometrie der Raumzeit, während die Quantenmechanik die Zeit als externe, unveränderliche Größe behandelt.

Eine in Forschungskreisen des Jahres 2026 an Einfluss gewinnende Bewegung postuliert Information als primäre physikalische Größe. Deren Dynamik soll die konventionelle Verbindung zwischen Entropie und der Zeitrichtung überlagern. Diese Ansätze stellen eine Verbindung zwischen Thermodynamik und Gravitation her und spekulieren, dass die Gravitation selbst aus statistischen Prozessen resultiert, die auf fundamentalen Informationseinheiten basieren. In dieser Neuinterpretation könnte die Raumzeit selbst aus diskreten Informationsstrukturen entstehen, welche quantenmechanische Wechselwirkungen aus der Vergangenheit physisch aufzeichnen.

Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2026 belegen, dass die Krümmung der Raumzeitgeometrie nicht allein durch Masse und Energie bestimmt wird. Vielmehr hängt sie maßgeblich davon ab, wie Quanteninformation, insbesondere Verschränkung, im System verteilt ist. Die zeitliche Abfolge ergibt sich demnach direkt aus dieser irreversiblen Prägung von Information. Der beobachtbare Zeitpfeil, den Arthur Eddington definierte, spiegelt die stetige Zunahme dieser Informationsaufzeichnung wider, was eine globale Rückgängigmachung physikalisch unmöglich macht.

Dieses informationsbasierte Modell bietet eine mögliche Erklärung für zusätzliche Gravitationswirkungen, die der Dunklen Materie zugeschrieben werden. Es wird postuliert, dass die lokale Gravitation durch akkumulierte Informationsabdrücke verstärkt wird. Das Standardmodell der Kosmologie, das Lambda-CDM-Modell, basiert auf Dunkler Materie, die etwa 25 Prozent des Universums ausmacht, während gewöhnliche baryonische Materie nur 4 bis 5 Prozent beträgt. Neue Studien, die Anfang 2026 veröffentlicht wurden, setzen die Infragestellung der Annahme der „Kalten Dunklen Materie“ hinsichtlich der Teilchengeschwindigkeiten nach dem Urknall fort.

Die informationsdynamische Perspektive liefert überprüfbare Vorhersagen, wie etwa die Imprägnierung von Information in die Raumzeit nahe Schwarzen Löchern, was die beobachtete Hawking-Strahlung beeinflussen müsste. Kontrollierte Laborumgebungen, welche Quantencomputer nutzen, werden zunehmend zur Modellierung herangezogen, um zu untersuchen, wie Begrenzungen der Informationsspeicherung einen effektiven Zeitpfeil erzeugen. Letztlich impliziert dieser theoretische Rahmen, dass die Zeit kein fundamentales Attribut ist, sondern eine interne Generierung des Universums durch seine kontinuierlichen, selbst-aufzeichnenden Dynamiken. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) bilanzierte das „Quantenjahr“ 2026 positiv, was die anhaltende Dynamik in der Grundlagenphysik unterstreicht.

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Quellen

  • Space.com

  • The Emergence of Time from Quantum Information Dynamics

  • Emergent Time: A New Paradigm - Bitcoin - DePIN - Climate

  • Physicists Challenge Long-Held Assumptions about Nature of Dark Matter | Sci.News

  • Dark matter could be masquerading as a black hole at the Milky Way's core | ScienceDaily

  • Time crystal emerges in acoustic tweezers - Physics World

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