Physiker Guillen hält an umstrittener Theorie zur Position des Göttlichen fest

Bearbeitet von: Vera Mo

Der amerikanische Physiker Dr. Michael Guillen bekräftigt seine kontroverse Theorie, die eine ungefähre Position für das Göttliche im Universum lokalisiert. Diese These, welche biblische Passagen mit astrophysikalischen Prinzipien verknüpft, erregte Anfang 2026 öffentliche Aufmerksamkeit und löste eine breite wissenschaftliche Debatte aus. Dr. Guillen, ein ehemaliger Dozent an der Harvard University und Emmy-prämierter Wissenschaftskorrespondent, hält an seiner ursprünglichen Behauptung fest, ungeachtet der wissenschaftlichen Skepsis.

Die zentrale Behauptung von Dr. Guillen lokalisiert Gott in einer Entfernung von etwa 439 Milliarden Billionen Kilometern, was 273 Milliarden Billionen Meilen entspricht, an einer Stelle, die er als den „Kosmischen Horizont“ bezeichnet. Diese theoretische Distanz korrespondiert mit dem Punkt, an dem die Geschwindigkeit entfernter Galaxien die Lichtgeschwindigkeit erreicht, was die äußere Grenze des beobachtbaren Universums darstellt, definiert durch die Expansionsforschung von Edwin Hubble. Die wissenschaftliche Grundlage dieser Spekulation liegt in Hubbles Beobachtungen der kosmischen Expansion, wonach weiter entfernte Objekte sich schneller von der Erde entfernen.

Dr. Guillen leitet daraus ab, dass an dieser theoretischen Grenze, dem Kosmischen Horizont, Einsteins Relativitätstheorie dazu führt, dass die Zeit für einen Beobachter dort stillzustehen scheint. Diesen zeitlosen Bereich assoziiert er mit den drei im Christentum erwähnten Himmelsebenen und spekuliert, dass jenseits dieses Horizonts „lichtähnliche Entitäten“ existieren. Er räumt jedoch ein, dass diese postulierte Region für menschliche Wesen unerreichbar ist.

Die akademische Gemeinschaft begegnet dieser Synthese von Kosmologie und Theologie mit deutlicher Zurückhaltung. Astrophysiker betrachten den Kosmischen Horizont als eine beobachterabhängige Grenze und nicht als physische Barriere. Wissenschaftler argumentieren, dass die Vorstellung eines Stillstands der Zeit an dieser Stelle eine Fehlinterpretation der durch die universelle Expansion verursachten Lichtdilatation darstellt. Das wissenschaftliche Konsensmeinung besagt, dass das Jenseits des Horizonts lediglich weiter entfernte, nicht beobachtbare Galaxien beherbergen würde.

Dr. Guillen verfügt über substanzielle wissenschaftliche Qualifikationen, die seiner These Gewicht verleihen, auch wenn sie wissenschaftlich umstritten ist. Er besitzt einen dreifachen Doktortitel von der Cornell University in Physik, Mathematik und Astronomie und war acht Jahre lang als preisgekrönter Physikdozent an der Harvard University tätig. Seine Bekanntheit erlangte er zudem durch seine Tätigkeit als Wissenschaftsredakteur bei ABC News von 1988 bis 2002, wo er regelmäßig in Sendungen auftrat und Emmy Awards gewann. Die anhaltende Relevanz dieser Diskussion liegt in der fortwährenden Spannung zwischen der modernen wissenschaftlichen Kosmologie und theologischen Interpretationen der Begrenzungen des Universums.

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Quellen

  • Libertatea

  • IFLScience

  • IBTimes

  • Times of India

  • Daily Express

  • Daily Star

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