Überschwemmungen und Erdrutsche legen Infrastruktur in Nord-Sumatra lahm

Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17

Torrential monsoon rains have set off destructive floods and landslides across Indonesia’s Sumatra island, killing at least 10 people and leaving dozens of others missing, accordi

Intensive Niederschläge haben in der westlichen Küstenregion Nord-Sumatras zu einer ernsten Katastrophe geführt, die sich in Form von Sturzfluten und massiven Erdrutschen manifestiert. Die Lage war insbesondere in den Gebieten um Tapanuli Tengah und die Stadt Sibolga am Dienstag, dem 25. November 2025, als kritisch eingestuft. Erste Berichte bestätigten den Verlust von mindestens vier Menschenleben durch einen Erdrutsch im Dorf Mardame im Distrikt Sitahuis, Tapanuli Tengah. Diese Ereignisse reihen sich in eine Periode extremen Wetters in Indonesien ein, nachdem zuvor bereits andere Regionen wie Zentraljava schwere Verluste mit mindestens 18 Toten im November 2025 verzeichneten.

Eine verheerende Flutwelle und Erdrutsche haben Tapanuli und Sibolga, North Sumatra, getroffen und weite Schäden verursacht

Die hydrometeorologischen Auswirkungen führten zu weitreichenden Störungen der zivilen Infrastruktur. Flutwellen transportierten große Mengen an Schutt und überfluteten tausende Wohnstätten in Tapanuli Tengah und Sibolga. Zudem wurde die Kommunikationsinfrastruktur stark beeinträchtigt, was zum vollständigen Ausfall von Mobilfunk- und Telefondiensten in den betroffenen Zonen führte. Die staatliche Elektrizitätsgesellschaft PLN meldete Unterbrechungen der Stromversorgung aufgrund beschädigter Umspannwerke und umgestürzter Verteilermasten, was die Koordination der Einsatzkräfte erschwerte.

Dies war nach dem massiven Sturzflut in Sibolga, Central Tapanuli in North Sumatra, Indonesia, gestern.

Rettungs- und Evakuierungsbemühungen werden von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren koordiniert. Die indonesische Armee (TNI), die Polizei (Polri) sowie das Nationale Such- und Rettungsamt (Basarnas) sind im Einsatz. Oberst Inf Asrul Kurniawan Harahap, Sprecher des Regionalkommandos I/BB, betonte die Priorität der Bevölkerungssicherheit und die Entsendung von Einheiten zur Unterstützung. Die Unterbrechung der Kommunikationsdienste stellt eine erhebliche logistische Hürde für die Schadenserfassung und Einsatzleitung dar. Bachtiar, Manager von PLN UP3 Sibolga, bestätigte am 25. November 2025, dass Reparaturarbeiten am Stromnetz erst nach Sicherstellung der Zugänglichkeit der betroffenen Standorte beginnen können.

Die regionalen Behörden reagierten mit weitreichenden Maßnahmen. Die benachbarte Provinz West-Sumatra erklärte präventiv den Katastrophennotstand vom 25. November bis zum 8. Dezember 2025, um eine schnellere Mobilisierung von Mitteln zu gewährleisten. In Sibolga wurden nach ersten Erhebungen fünf Todesfälle, drei Schwerverletzte und sechs Vermisste gemeldet, während in Tapanuli Tengah vier Todesfälle verzeichnet wurden. Senator Irman Gusman, Vertreter der Provinz im Regionalen Vertretungsrat (DPD), forderte eine verbesserte Koordination zwischen zentralen Stellen wie dem Nationalen Katastrophenschutz (BNPB) und humanitären Organisationen.

Die anhaltenden Herausforderungen umfassen die Wiederherstellung der Konnektivität und der Verkehrswege. Die Straßenverbindung zwischen Tapanuli Utara und Sibolga wurde durch Erdrutsche in den Dörfern Pagaran Lambung I und Sibalanga im Distrikt Adiankoting vollständig unterbrochen. Die Wiederherstellung der kritischen Infrastruktur, einschließlich der Stromversorgung, bleibt eine Hauptaufgabe für PLN. Senator Gusman forderte zudem, dass die langfristige Perspektive Raumplanungsreformen und die Renaturierung von Flüssen umfassen müsse, da die Region historisch anfällig für solche Risiken ist. Obdachlos gewordene Bürger benötigen logistische Unterstützung, die unter anderem durch Freiwilligenteams wie das Irman Gusman Peduli Team geleistet wird.

Quellen

  • Kompas.id

  • Kompas

  • detikcom

  • Tempo.co

  • KPonline

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