Acht Festnahmen nach Juwelenraub aus dem Louvre im Oktober

Bearbeitet von: gaya ❤️ one

Die französischen Justizbehörden gaben am Dienstag, dem 25. November 2025, die Festnahme von vier weiteren Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Raub von königlichen Juwelen aus dem Pariser Louvre bekannt. Diese Maßnahme erhöht die Gesamtzahl der formell festgenommenen oder angeklagten Personen auf acht, was auf eine erweiterte kriminelle Struktur hinter der Tat hindeutet.

Der Einbruch ereignete sich am 19. Oktober 2025 während der regulären Öffnungszeiten des Museums. Die Täter benötigten weniger als sieben Minuten für die Operation. Vier Haupttäter verschafften sich Zugang über einen unterhalb der Apollo-Galerie geparkten Lastenaufzug, brachen eine Scheibe auf und öffneten die Vitrinen mit Winkelschleifern. Die Beute umfasste acht Stücke königlichen Schmucks, darunter ein Collier, das Napoleon I. Marie-Louise schenkte, sowie eine juwelenbesetzte Krone von Kaiserin Eugenie, der Ehefrau Napoleons III.

Die jüngsten Verhaftungen betreffen zwei Männer im Alter von 38 und 39 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 31 und 40 Jahren, wie die leitende Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau bestätigte. Diese Entwicklung lässt die Ermittler ein größeres Netzwerk hinter der Ausführung des Raubes vermuten. DNA eines der zuvor inhaftierten Verdächtigen, eines 37-jährigen Mannes, wurde im Korb des Lastenaufzugs gefunden, was die primären Akteure direkt mit der Logistik des Einbruchs verbindet.

Der Wert des gestohlenen Kulturguts wird von einigen Quellen auf rund 102 Millionen US-Dollar geschätzt. Während der Flucht ließen die Täter, die mit Motorrollern unterwegs waren, eine der Kronen fallen, die nun restauriert werden muss, wobei kleine Teile fehlen. Die schnelle Reaktion der Behörden, die innerhalb weniger Wochen zu acht Festnahmen führte, unterstreicht die Entschlossenheit der Strafverfolgung.

Die Ereignisse lösten eine dringende Neubewertung der Sicherheitsarchitektur des Louvre aus. Der Museumsleitung sagte zu, umgehend mehr Polizeipräsenz und Überwachungskameras zu installieren. Die Untersuchung beleuchtet die anhaltende Debatte über die Priorisierung von Besucherattraktionen gegenüber strengeren Sicherheitsmaßnahmen in großen Kultureinrichtungen. Die zentrale Aufgabe der Ermittler unter Staatsanwältin Beccuau bleibt die Aufklärung der Hintermänner und die Lokalisierung der verbleibenden sieben gestohlenen Stücke.

Quellen

  • Al Jazeera Online

  • Business Insurance

  • The Times of Israel

  • PBS News

  • Global News

  • The Week

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