Die beliebte Serie "Outlander" setzt ihren signifikanten Einfluss auf den schottischen Tourismus fort und zieht weltweit Fans an, die die ikonischen Drehorte besuchen möchten. Seit ihrer Erstausstrahlung im Jahr 2014 hat die Serie Schottland als begehrtes Reiseziel etabliert und seine Landschaften sowie historischen Stätten ins Rampenlicht gerückt.
Der "Outlander-Effekt" hat zu einem spürbaren Anstieg der Besucherzahlen geführt. So verzeichnete das Culloden Visitor Centre einen Zuwachs von 42,8 %, während das Edinburgh Castle 2023 einen Besucheranstieg von 4 % verzeichnete. Der kommende Prequel "Outlander: Blood of My Blood", der am 8. August 2025 Premiere feiert, wird voraussichtlich diesen Trend weiter verstärken. Die Dreharbeiten für den Prequel fanden 2024 statt, unter anderem in Glasgow und an Orten wie dem Luss Estate und Midhope Castle. Die Originalserie schließt ihre siebte Staffel ab, während die achte Staffel für 2026 geplant ist. Geführte Touren ab Edinburgh ermöglichen es Fans, wichtige Drehorte zu besuchen und ihre Verbindung zur Geschichte und Kultur der Serie zu vertiefen. Die Serie hat nicht nur den Tourismus angekurbelt, sondern auch das Interesse an Schottlands Kulturerbe, Geschichte und Traditionen geweckt, was zu einer Renaissance geführt hat, bei der mehr Menschen sich mit der lokalen Geschichte auseinandersetzen. Schätzungen zufolge waren rund 8 % der schottischen Urlauber von Fernsehprogrammen über Schottland beeinflusst, was etwa 700.000 Besuchern entspricht. Die Produktionsausgaben für Film und Fernsehen in Schottland erreichten 2017 einen Rekordwert von 95 Millionen Pfund, wobei "Outlander" eine bedeutende Rolle spielte.