Quantenphysik und Gehirn: Forschungsansätze 2025 zur Kopplung des Bewusstseins an das Nullpunktfeld

Bearbeitet von: Irena I

Die wissenschaftliche Landschaft im Jahr 2025 ist geprägt von fortgeschrittener Forschung, die das menschliche Bewusstsein mithilfe der Quantenphysik, insbesondere der Quantenelektrodynamik (QED), zu entschlüsseln sucht. Im Zentrum dieser theoretischen Bemühungen steht die Formulierung neuer Modelle, wie das TRAZE-Modell, welches postuliert, dass subjektive Erfahrung aus der resonanten Wechselwirkung des Gehirns mit dem allgegenwärtigen Nullpunktenergie-Feld (ZPF) resultiert. Diese Ansätze markieren einen signifikanten Paradigmenwechsel, da sie das Bewusstsein nicht mehr primär als ein emergentes Produkt klassischer neuronaler Berechnungen verstehen, sondern es fundamental mit den physikalischen Grundlagen des Vakuums verknüpfen.

Kernstück dieser Theorie ist die Annahme, dass kortikale Mikrospalten, die funktionellen Grundeinheiten des Cortex, als Antennen fungieren, um sich mit dem ZPF zu koppeln. Diese Kopplung soll die für das Bewusstsein notwendigen synchronisierten neuronalen Aktivitätsmuster, insbesondere im Beta- und Gamma-Frequenzbereich, ermöglichen. Die QED liefert das methodische Gerüst, um Phasenübergänge und kritische Dynamiken zu erklären, wobei das ZPF als ein schwankendes Energiefeld interpretiert wird. Die resonante Interaktion dieses Feldes mit dem Glutamat-Pool in diesen Mikrospalten wird als notwendige Voraussetzung für die Initiierung dieser Phasenübergänge angesehen, was makroskopische Quanteneffekte im Gehirn zur Folge hat.

Führende Institutionen in dieser interdisziplinären Forschung sind das DIWISS Research Institute in Deutschland, das sich der wissenschaftlichen Erforschung des Bewusstseins widmet, sowie Forschungseinrichtungen in China. Die theoretische Diskussion fand auch auf internationalen Konferenzen statt, beispielsweise in Barcelona, Spanien. Die Forschung bewegt sich im Kontext der anhaltenden Debatte um das sogenannte „schwere Problem des Bewusstseins“, welches traditionelle neurowissenschaftliche Modelle, die das Gehirn als klassischen Computer sehen, nicht befriedigend lösen konnten. Die Relevanz dieser Forschung wird durch die rasanten Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz (KI) im Jahr 2025 zusätzlich unterstrichen, da ein tieferes Verständnis des Bewusstseins für die Entwicklung einer Allgemeinen Künstlichen Intelligenz (AGI) als entscheidend erachtet wird.

In einem verwandten Kontext hat Spanien im April 2025 seine Nationale Strategie für Quantentechnologien 2025-2030 vorgestellt, die auf dem OECD Global Forum in Madrid präsentiert wurde. Diese Strategie mobilisiert eine Erstinvestition von rund 808 Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Wiederaufbau-, Transformations- und Resilienzplans sowie ERDF-Fonds. Ziel ist die Stärkung des nationalen Quantenökosystems und die Vorbereitung auf den technologischen Wandel, wobei die Konvergenz von Quantentechnologie und KI eine Priorität darstellt.

Die theoretischen Schlussfolgerungen variieren: Während das TRAZE-Modell die Bewusstseinszustände direkt an die ZPF-Kopplung bindet und unbewusste Zustände als Unterbrechung dieser Kopplung definiert, deuten andere Studien, wie eine von der Chapman University, darauf hin, dass Handlungsfähigkeit sowohl Quanten- als auch klassische Ressourcen erfordert. Eine grundlegende Herausforderung für die experimentelle Überprüfung dieser Theorien bleibt die naturgegebene „warme, nasse und laute“ Umgebung des Gehirns, welche die Erhaltung fragiler Quanteneffekte erschwert, weshalb ein Großteil der aktuellen Arbeiten theoretischer Natur ist. Dennoch ebnen diese Erkenntnisse den Weg für neuartige experimentelle Paradigmen, die darauf abzielen, die Bedeutung der resonanten Gehirn-ZPF-Interaktion empirisch zu untermauern.

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