Starke Schneefälle legen Verkehrsadern in Himachal Pradesh lahm

Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17

In den letzten 48 Stunden hat in der Himalaya-Region ein plötzlicher und starker Schneefall zu weitreichenden Beeinträchtigungen geführt.

In Teilen des Himalaya, insbesondere in Himachal Pradesh, führten heftige Schneefälle am 25. und 26. Januar 2026 zu weitreichenden logistischen Störungen. Die Niederschlagsmengen blockierten wichtige Verkehrsachsen über mehrere Kilometer, wobei der National Highway in Richtung Manali besonders stark von tiefem Schnee und vereisten Fahrbahnbedingungen betroffen war.

Manali, Himachal Pradesh

Diese Wetterereignisse reihen sich in eine beobachtete Verschiebung der Wettermuster im Himalaya ein, die von Klimaforschern auf veränderte Schneefallrhythmen mit kurzen, intensiven Perioden zurückgeführt wird. Hunderte Reisende waren infolgedessen über längere Zeiträume gestrandet, mit eingeschränktem Zugang zu lebensnotwendigen Gütern und eisigen Temperaturen. Berichten zufolge mussten einige Gestrandete ihre Fahrzeuge zurücklassen und weite Strecken zu Fuß durch den tiefen Schnee zurücklegen, um Schutz zu suchen.

Der erste bedeutende Schneefall der Saison in Shimla

Die aktuellen Behinderungen erinnern an Vorfälle im Dezember 2025, als nach Schneefällen rund 700 Touristen gerettet werden mussten und fast 1000 Fahrzeuge zwischen Solang und dem Atal Tunnel festsaßen. Die lokalen Behörden haben umgehend umfangreiche Räumungsarbeiten mit schwerem Gerät, einschließlich Schneeblasen, eingeleitet, um die Konnektivität wiederherzustellen. Dennoch sind nach wie vor zahlreiche Straßen in den betroffenen Distrikten gesperrt. Die Wiederherstellung der über 600 gemeldeten blockierten Straßen stellt eine erhebliche Herausforderung dar.

Während der erste starke Schneefall der Saison in touristischen Zentren wie Shimla einen Besucheransturm auslöste, verdeutlichen die aktuellen Ereignisse die Kehrseite dieser Wetterphänomene für die regionale Infrastruktur und die Sicherheit der Reisenden. Meteorologische Prognosen deuten auf keine unmittelbare Entspannung hin, da für die Hochgebirgsregionen in den kommenden zwei Tagen mit weiteren starken Schneefällen gerechnet wird. Die unvorhersehbaren Wetterkapriolen, die durch steigende Temperaturen und plötzliche Schneefälle entstehen, können zudem durch nächtliches Gefrieren von tagsüber geschmolzenem Schnee zu gefährlichem Glatteis führen.

Obwohl die Schneemengen ökologisch wichtig für die Wasserversorgung der Indo-Gangetischen Ebene sind, dominiert derzeit die akute logistische Krise die Nachrichtenlage in Himachal Pradesh. Die anhaltende Bedrohung durch Unwetter erfordert eine fortlaufende Wachsamkeit der Rettungsdienste und der Straßenverkehrsbehörden.

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Quellen

  • ndtv.in

  • The Free Press Journal

  • Mint

  • NDTV

  • The Times of India

  • UNI News

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