Esel Zhorik zieht in Moskauer Zoo; Japanischer Makak Punch integriert sich in Gruppe

Bearbeitet von: Olga Samsonova

Der Esel Zhorik, der seinen Dienst in der Moskauer Region im Rahmen der Spezialoperation beendete, soll ab 2026 eine neue Attraktion im Moskauer Zoo werden. Nach seinem Einsatz wurde Zhorik in die Einrichtung in Welyki Ustjug umgesiedelt, wo er sich derzeit an eine Umgebung mit Trampeltieren gewöhnt. Obwohl das Tier eine Neigung zur „Energiesparhaltung“ zeigt, was seiner künftigen Rolle als „Ehrenposten“ zur Besucherunterhaltung entgegensteht, fördern die Tierpfleger seine Aktivität. Die Leitung des Moskauer Zoos, unter der Aufsicht von Direktorin Swetlana Akulowa, die seit 2016 im Amt ist, verzeichnete im Jahr 2025 einen Zuwachs von über 600 Geburten und die Aufnahme von 310 neuen Tieren in die Sammlung. Besucher werden Zhorik in Kürze in seinem Gehege beobachten können, während das Personal seine soziale Eingewöhnung in die bestehende Gruppe überwacht.

Swetlana Akulowa, die seit 2013 in der Verwaltung des Zoos tätig ist und das Ziel verfolgt, die Einrichtung zu einem führenden Zentrum für Naturschutz und Bildung zu entwickeln, beaufsichtigt diese Entwicklungen. Parallel dazu zieht der japanische Makak Punch, geboren am 26. Juli 2025, internationale Aufmerksamkeit auf sich, nachdem er im Juli 2025 von seiner Mutter verstoßen wurde. Videos, die den Säugling zeigten, wie er sich an ein übergroßes IKEA Dschungelskog Orang-Utan-Stofftier klammerte, das als Ersatz für den mütterlichen Kontakt diente, wurden Anfang Februar 2026 viral und lösten einen Besucheransturm im Zoo von Ichikawa in Chiba aus.

Experten wie Alison Behie von der Australian National University führten den Verstoß auf Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und Unerfahrenheit der Mutter zurück. Die Tierpfleger hatten das Stofftier eingeführt, um dem verwaisten Jungtier die überlebenswichtige Fähigkeit des Klammerns zu trainieren. Am 10. März 2026 sah sich der Zoo von Ichikawa gezwungen, die Situation um Punch zu klären und Bedenken bezüglich angeblicher Misshandlungen zu zerstreuen. Das Management bestätigte, dass aggressive Verhaltensweisen anderer, ranghöherer Makaken typische Gruppendisziplinierung darstellen, ein Mechanismus zur Aufrechterhaltung der Ordnung in den komplexen sozialen Hierarchien der Japanmakaken. Zur Minderung der Spannungen wurden am 8. März 2026 einige dieser aggressiveren, höherrangigen Tiere vorübergehend zur Beobachtung entfernt.

Für Punch, dem die frühe soziale Prägung durch die Mutter fehlte, stellt die Integration eine besondere Herausforderung dar, da die soziale Struktur japanischer Makaken matrilinear ist und der Rang der Weibchen von der Mutter auf die Tochter vererbt wird. Die jüngsten Beobachtungen deuten jedoch auf eine positive Entwicklung hin: Punch verbringt weniger Zeit mit seinem Plüschtier und sucht aktiv den Kontakt zu Artgenossen. Er wurde dabei gesehen, wie er auf dem Rücken eines anderen Affen kletterte und Zuneigung von älteren Gruppenmitgliedern, einschließlich Grooming und Umarmungen, empfing. Diese Interaktion mit echten Artgenossen, die durch die anfängliche Abhängigkeit vom Stofftier, das IKEA Japan im Februar 2026 mit 33 Ersatzexemplaren bedacht hatte, ersetzt wurde, wird als entscheidend für seine vollständige Entwicklung als Makak gewertet. Die Bemühungen des Zoos konzentrieren sich darauf, Punch die „Regeln der Affengesellschaft“ zu vermitteln, um ihm ein gesundes Leben in der Gruppe zu ermöglichen.

6 Ansichten

Quellen

  • Аргументы и факты

  • Notícias ao Minuto

  • Вечёрка - Вечерний Санкт-Петербург

  • Дзен

  • Молодёжная редакция

  • Life.ru

  • ВКонтакте

  • Dexerto

  • TravelPirates

  • Vertex

  • Mix Vale

  • Diário do Distrito

Haben Sie einen Fehler oder eine Ungenauigkeit festgestellt?Wir werden Ihre Kommentare so schnell wie möglich berücksichtigen.