Europäische Weltraumorganisation und Playmobil starten Mars-Spielzeugreihe zur Förderung von MINT-Interesse

Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und der Spielzeughersteller Playmobil haben eine neue Produktlinie ins Leben gerufen: die „ESA Weltraum-Serie von PLAYMOBIL“. Diese thematischen Spielsets sollen die europäischen Ambitionen in der Marsforschung für eine jüngere Zielgruppe greifbar und lehrreich aufbereiten. Die offizielle Markteinführung dieser Kollektion erfolgte am 9. Januar 2026. Um eine möglichst breite globale Reichweite zu erzielen, ist die Distribution für den Startzeitpunkt in Europa, Mexiko und den Vereinigten Staaten geplant.

Unser Lieblingsroboter aus der neuen ESA- und PLAYMOBIL-Kollektion verwendet ähnliche Werkzeuge wie unser ExoMars Rosalind Franklin-Rover, um ab 2030 nach Leben auf dem Mars zu suchen.

Das Sortiment umfasst vier unterschiedliche Bausätze, die die Fantasie anregen sollen: die Mars-Forschungsrakete, den Mars-Erkundungsrover, den Weltraumgleiter und den Astronauten mit Roboter. Ein bemerkenswertes Detail, das die pädagogische Genauigkeit unterstreicht, ist die Tatsache, dass das Set des Mars-Erkundungsrovers die Werkzeuge direkt widerspiegelt, die für die ExoMars-Mission mit dem Rosalind Franklin Rover vorgesehen sind. Diese Mission ist derzeit für eine Entsendung im Jahr 2030 angesetzt. Diese strategische Verknüpfung zwischen der wissenschaftlichen Agentur und dem Spielzeughersteller integriert somit authentische Missionsbestandteile in kommerzielle Produkte.

Zu den prominenten Persönlichkeiten, die bei der Präsentation anwesend waren, zählten Anne-Sophie Bradelle, Leiterin der Kommunikationsabteilung der ESA, Playmobil CEO Bahri Kurter sowie ESA Generaldirektor Josef Aschbacher. Bradelle betonte, dass diese Kooperation den Geist der ESA Strategie 2040 erfolgreich verinnerlicht, indem sie Europas Raumfahrtambitionen durch Innovation und Bildung erweitert. Kurter hob hervor, dass das Ziel über das einfache Spielen hinausgehe; vielmehr solle die Neugier der Kinder hinsichtlich der realen Erfahrung der Mars-Erkundung geweckt werden.

Diese Initiative, die sich direkt an Verbraucher richtet, unterstützt die übergeordnete ESA Strategie 2040. Diese zielt darauf ab, Europas Position als führende globale Raumfahrtmacht in den nächsten fünfzehn Jahren weiter zu festigen. Die Strategie gliedert sich in fünf thematische Säulen: Schutz unseres Planeten und Klimas, Erforschung und Entdeckung, Stärkung der europäischen Autonomie und Resilienz, Förderung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit Europas sowie Inspiration Europas. Die Einführung der Spielzeuge fällt zeitlich mit weiteren wichtigen ESA Meilensteinen im Jahr 2026 zusammen, wie dem Start der Smile-Mission und der Ankunft der BepiColombo-Raumsonde am Merkur, was die öffentliche Beteiligung zusätzlich verstärken soll.

Die Zusammenarbeit baut auf dem bestehenden Engagement der ESA für den Mars auf, einschließlich der ExoMars-Rover-Mission im Jahr 2030 und früheren Kooperationen, wie dem Mars-Expeditionsset aus dem Jahr 2021. Darüber hinaus verfolgt die ESA aktiv ihre Mondambitionen durch das Moonlight-Programm und die Entwicklung von Argonaut, ihrem ersten Fracht-Mondlander. Playmobil, das seit 1974 Spielzeug produziert, vollzieht parallel seine eigene strategische Neuausrichtung unter dem Motto „Die Zukunft ist jetzt“. Damit soll die Markenrelevanz gestärkt und jüngere Zielgruppen angesprochen werden, indem reale wissenschaftliche Konzepte in greifbare Spielerlebnisse umgewandelt werden.

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Quellen

  • European Space Agency (ESA)

  • European Space Agency (ESA)

  • European Space Agency (ESA)

  • European Space Agency

  • collectSPACE.com

  • AeroMorning.com

  • European Space Agency

  • YouTube

  • European Space Agency

  • European Space Agency

  • Innovation News Network

  • Space.com

  • MeteoWeb

  • European Space Agency

  • European Space Agency

  • European Space Agency

  • Brands Untapped

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