Die besten VR-Headsets im Jahr 2025
Marktanalyse: VR-Headsets im Dezember 2025 im Segmentvergleich
Bearbeitet von: Tetiana Pin
Der globale Markt für Virtual Reality (VR) präsentiert sich Ende 2025 diversifizierter denn je, wobei Konsumenten vor der Herausforderung stehen, das optimale Gerät für ihr Budget und ihren Anwendungszweck zu wählen. Die aktuelle Markteinschätzung segmentiert das Angebot klar in Einstiegs-, Konsolen- und High-Fidelity-Kategorien. Im Fokus der Analyse stehen die Modelle Meta Quest 3S, Sony PlayStation VR2 (PSVR2) und das HTC Vive Focus Vision, ergänzt durch weitere relevante Geräte wie das Meta Quest 3 und das Samsung Galaxy XR. Diese Geräte reflektieren die technologische Entwicklung von modernen Standalone-Erlebnissen bis hin zu hochauflösenden, PC-gebundenen Systemen.
Die Meta Quest 3S etabliert sich als die attraktive Option für preisbewusste Einsteiger. Dieses Headset nutzt den Snapdragon XR2 Gen 2 Chipsatz mit acht Gigabyte RAM und ist zu Preisen von 299 US-Dollar für die 128-GB-Version und 399 US-Dollar für die 256-GB-Version gelistet. Technisch bedingt durch die Verwendung von Fresnel-Linsen anstelle der Pancake-Linsen der Quest 3, resultiert ein etwas engeres Sichtfeld von etwa 96°. Trotz dieser optischen Reduzierung bietet die 3S dank des gleichen Prozessors eine vergleichbare Leistung und gewährt Zugang zur gesamten Meta-App-Bibliothek.
Sony positioniert die PlayStation VR2 (PSVR2) durch eine dauerhafte Preissenkung, die ab März 2025 wirksam wurde, neu im mittleren Preissegment. Der ursprüngliche Verkaufspreis von 549,99 US-Dollar wurde weltweit auf 399,99 US-Dollar reduziert, was einer Ersparnis von 25 Prozent entspricht. Ein entscheidender Entwicklungsschritt war die Einführung der PC-VR-Unterstützung mittels eines separat erhältlichen Adapters für rund 60 Euro, wodurch die PSVR2 nun auch für PC-Spieler mit ihrem HDR-OLED-Display attraktiv wird, obwohl auch hier Fresnel-Linsen verbaut sind.
Für das obere Marktsegment und professionelle Anwendungen präsentiert sich das HTC Vive Focus Vision als vielseitige Wahl, das sowohl autark als auch PC-gebunden betrieben werden kann. Es bietet eine Bildqualität mit 2448x2448 LCD-Displays pro Auge, was einer kombinierten 5K-Erfahrung entspricht, und unterstützt ein Sichtfeld von bis zu 120° bei 90 Hz Bildwiederholfrequenz. Das Gerät, das fortschrittliches Hand- und Augen-Tracking integriert, wird mit einem geschätzten Preis von etwa 1.068,99 US-Dollar angesiedelt und verwendet den Snapdragon XR2 Prozessor.
Ein signifikanter Neueintritt ist das Samsung Galaxy XR, das Ende Oktober 2025 zunächst in den USA und Korea auf den Markt kam und 1.799 US-Dollar kostet. Dieses Headset markiert Samsungs Einstieg in Spatial Computing, basierend auf Googles neuem Android XR Betriebssystem und angetrieben durch den Qualcomm Snapdragon XR2 Plus Gen 2 Prozessor mit 16 GB RAM. Die technische Spezifikation umfasst Micro-OLED-Displays mit 3.552 x 3.840 Pixeln pro Auge. Die anfänglichen Verkaufszahlen deuten auf eine langsamere Akzeptanz dieses Premium-Geräts hin, das stark auf die Integration von Galaxy AI und Gemini-Funktionen setzt.
Die Differenzierung der Modelle verdeutlicht die strategische Ausrichtung der Hersteller: Während Meta mit der Quest 3 (512 GB für rund 500 US-Dollar) den etablierten Standard für Standalone-VR hält, zielt Samsung mit dem Galaxy XR auf die Spitze der technologischen Machbarkeit ab. Die Entscheidungshilfe für den Endverbraucher im Dezember 2025 hängt primär von der Priorisierung ab: Die Quest 3S bietet den besten Wert für den Einstieg, die PSVR2 überzeugt Besitzer einer PlayStation 5 durch den reduzierten Preis und die erweiterte PC-Nutzung, und das Vive Focus Vision bedient den Bedarf nach höchster professioneller Performance.
Quellen
T3
Price History
YouTube
CNET
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