In Echtzeit gemaltes Jesus-Porträt erzielt bei Trumps Silvestergala 2,75 Millionen US-Dollar
Bearbeitet von: alya myart
Im Rahmen einer feierlichen Neujahrsgala in der Mar-a-Lago-Residenz in Palm Beach, Florida, wurde am 31. Dezember 2025 ein Porträt von Jesus Christus für die beachtliche Summe von 2,75 Millionen US-Dollar versteigert. Die gesamte Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Präsident Donald Trump, der es sich nicht nehmen ließ, die Gebote persönlich zu leiten und voranzutreiben.
Donald Trump und Künstlerin Vanessa Orabuena
Das Kunstwerk entstand während der Veranstaltung in einer Live-Performance der Künstlerin Vanessa Orabuena. Trump lobte Orabuena als eine der größten lebenden Malerinnen. Die Künstlerin, die sich selbst als „Malerin der christlichen Anbetung“ bezeichnet und eine beachtliche Anhängerschaft von über 800.000 Followern auf Instagram vorweisen kann, vollendete die Leinwand in nur zehn Minuten. Die Auktion begann bei einem Startgebot von 100.000 Dollar, woraufhin die Gebote rasch in die Höhe schnellten. Als die Marke von einer Million Dollar erreicht war, soll der ehemalige Präsident diese Summe abgetan und als „Peanuts“ bezeichnet haben – ein deutliches Zeichen für die Erwartungshaltung bei diesem hochkarätigen Event.
Während der Versteigerung trieb Trump die Bieter Berichten zufolge mit Kommentaren über deren finanzielle Möglichkeiten weiter an. Der endgültige Zuschlag von 2,75 Millionen Dollar fiel, nachdem die Gebote bereits die Marke von 2,5 Millionen Dollar überschritten hatten. Die Einnahmen aus diesem Verkauf kamen zwei wohltätigen Zwecken zugute: der St. Jude Children's Research Hospital sowie dem Sheriff's Office des Palm Beach County.
Zu den prominenten Gästen des Abends zählten laut Medienberichten auch der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu mitsamt seiner Gattin Sara, der frühere Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, sowie der Kongressabgeordnete Tom Emmer. Auch die First Lady Melania Trump nahm an der Gala teil, die das Jahr in der Mar-a-Lago-Residenz abschloss. Zum Jahreswechsel richtete Donald Trump abschließend den Wunsch an alle Anwesenden: „Frieden. Frieden auf Erden.“
Diese Gala-Veranstaltung im Black-Tie-Format demonstrierte eindrücklich Trumps Fähigkeit, erhebliche finanzielle Mittel unter seinen Unterstützern für die deklarierten wohltätigen Zwecke zu mobilisieren. Es ist anzumerken, dass die Künstlerin Orabuena in der Vergangenheit bereits ein Porträt von Trump selbst angefertigt hatte, was ihre Einladung für diese besondere Live-Performance wahrscheinlich begünstigt hat. Solche Ereignisse unterstreichen die enge Verbindung zwischen der politischen Sphäre und der Kunstszene im Umfeld des ehemaligen Präsidenten.
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Quellen
Salon.com
The Art Newspaper
The Times of India
Hyperallergic
Daily Mail
WION
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