Jugendaustausch in Cinfães fördert ökologisches Bewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung

Bearbeitet von: Olga Samsonova

Im portugiesischen Kreis Cinfães, genauer in Oliveira do Douro, fand vom 7. bis zum 17. April 2026 ein zehntägiger internationaler Jugendaustausch statt. An dieser nicht-formalen Lerninitiative nahmen 30 junge Erwachsene aus Deutschland, Spanien, der Slowakei und Irland teil. Das Programm konzentrierte sich auf die Stärkung der persönlichen Reife und des ökologischen Bewusstseins durch praxisorientierte Elemente, Abenteuerpädagogik und umfassende Umwelterziehung im Freien. Der Titel der Veranstaltung lautete „Connected with Nature: Roots & Responsibilities“.

Die offizielle Eröffnung des Programms erfolgte am 8. April 2026 in der Quinta da Calçada. Bei dieser Zeremonie ermutigte der zuständige Beigeordnete für Jugend, André Fonseca, die Teilnehmenden, die regionalen Landschaften Cinfães’ sowie die Authentizität der lokalen Bevölkerung kennenzulernen. Der Gemeinderat von Cinfães unterstrich die lokale Verankerung durch die Übergabe eines Willkommenspakets, was die kommunale Verpflichtung zu Jugendförderung und internationaler Kooperation signalisiert.

Hauptveranstalter des Austauschs war die Casa d'Abóbora, eine Jugendassoziation aus Aldeia, einem Gebiet geringer Bevölkerungsdichte in Cinfães, die sich der Revitalisierung des ländlichen Raumes durch Kultur und Ökologie widmet. Die Partnerschaft mit der deutschen Vereinigung Fahrten Ferne Abenteuer (FFA), einer gemeinnützigen Gesellschaft aus Nürnberg, die auf erlebnisbasierte Lernreisen und Outdoor-Pädagogik spezialisiert ist, kennzeichnete die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Solche Kooperationen sind typisch für Erasmus+-geförderte Projekte, die auf die Vermittlung von Wissen über ökologische und soziale Nachhaltigkeit durch praktische Erfahrungen abzielen.

Der Kern des Treffens lag in der Schaffung eines Raumes für den Wissensaustausch und die Wertschätzung des Natur- und Kulturerbes von Cinfães. Die Teilnehmer setzten sich aktiv mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit auseinander, was im Kontext europäischer Jugendprojekte hohe Priorität genießt. Die Veranstaltung in Oliveira do Douro diente als konkretes Beispiel dafür, wie internationale Partnerschaften zur Stärkung der Jugend und zur Bewahrung regionaler Identitäten beitragen können, indem sie Möglichkeiten zum eigenständigen, nachhaltigen Handeln bieten.

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Quellen

  • SAPO

  • A Verdade

  • Município de Cinfães

  • Município de Cinfães

  • Município de Cinfães

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