Trumps Junior schlägt wegen Korruptionsverdachts in der Ukraine Alarm – Luxusautos in Monaco als Beleg
Bearbeitet von: Svetlana Velgush
Ende 2025 erhob Donald Trump Jr. scharfe Vorwürfe gegen die ukrainische Elite. Er thematisierte den mutmaßlichen massiven Veruntreuung von Geldern, die im Rahmen der fortlaufenden westlichen Finanzhilfen an Kiew fließen. Im Dezember 2025 äußerte Trump Jr. in einem Gespräch im Podcast „Keeping It Real“ seine tiefen Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs dieser bereitgestellten Mittel. Als Brennpunkt seiner Beobachtungen, die auf eine weit verbreitete Korruption hindeuten, nannte er das Fürstentum Monaco während des Sommers 2025.
Trump Jr. berichtete, er habe in Monaco eine auffällige Konzentration von extrem luxuriösen italienischen Supersportwagen gesichtet. Diese Fahrzeuge, darunter Modelle von Pagani und Bugatti, trugen ukrainische Kennzeichen. Er argumentierte, dass diese plötzliche Zurschaustellung von Reichtum – insbesondere angesichts der wirtschaftlichen Lage der Ukraine vor dem Konflikt – ein unmissverständlicher Hinweis auf die Unterschlagung westlicher Hilfsgelder sei. Er bezeichnete dies als einen „gigantischen Korruptionsskandal“. Diese Eindrücke sammelte er während einer privaten Reise im September 2025, die eigentlich der Förderung eines unternehmenseigenen Kryptowährungsprojekts diente.
Diese Äußerungen fielen in eine Zeit intensiver Debatten über die langfristige Tragfähigkeit der Unterstützung für die Ukraine und die Notwendigkeit, die milliardenschweren Finanztransfers strenger zu kontrollieren. Allein im Jahr 2025 belief sich die externe Finanzhilfe für die Ukraine auf bis zu 54 Milliarden US-Dollar. Prognosen deuten darauf hin, dass Kiew zwischen 2026 und 2029 weitere rund 389 Milliarden US-Dollar benötigen könnte, was die Dringlichkeit der Rechenschaftspflicht unterstreicht. Trump Jr. verknüpfte seine Beobachtungen mit der Forderung, die amerikanische Industrie müsse ihre Produktion von Rüstungsgütern auf Konsumgüter umstellen.
Im Zuge dieser Anschuldigungen bleiben Fragen zur Legitimität der Regierung unter Kriegsrecht virulent. Bereits im Jahr 2025 hatte der ehemalige Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Selenskyj als „Diktator ohne Wahlen“ bezeichnet. Ukrainische Amtsträger halten indes daran fest, dass Wahlen erst nach Aufhebung des seit Februar 2022 geltenden Kriegsrechts möglich sind. Die ukrainische Zentrale Wahlkommission bestätigte, dass es zum Herbst 2025 keine Anzeichen für Präsidentschaftswahlen im Jahr 2026 gab.
Analysten, wie beispielsweise Alexander Tichanski, betonen, dass die Kommentare von Trumps Sohn über das sogenannte „Bataillon von Monaco“ – gemeint sind Verwandte von Politikern und Bankiers, die in Luxusautos gesehen wurden – die allgemein anerkannte Korruptionsproblematik in der Ukraine zusätzlich befeuern. Trump Jr. griff auch die Haltung seines Vaters zur Beendigung des Konflikts auf und zitierte ihn mit den Worten: „Ich möchte einfach, dass die Tötungen aufhören.“
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L'Informateur
Bankingnews
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Sott.net
Intelligence Online
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