Paul McCartney beendet Nordamerika-Tournee in Hamilton mit einem Dudelsack-Spektakel

Bearbeitet von: Inna Horoshkina One

Mull of Kintyre - Paul McCartney & Paris Port Dover Pipe Band - Hamilton, Canada

Am 21. November 2025 wurde Hamilton zur Bühne, auf der sich die musikalische Vergangenheit und Gegenwart von Paul McCartney auf einzigartige Weise trafen, als würde die Zeit einen tiefen Atemzug nehmen. Das Abschlusskonzert der nordamerikanischen Etappe der Got Back Tour war weit mehr als nur eine musikalische Darbietung; es etablierte sich als ein Augenblick, der in die lebendige Musikgeschichte einging.

Das TD Coliseum, das kürzlich eine 300 Millionen Dollar teure Renovierung erfuhr und sich nun als modernes Klangheiligtum präsentiert, empfing Tausende von Besuchern. Die größte Überraschung des Abends lag jedoch nicht allein in der Qualität der neuen Bühne, sondern in dem, was sich darauf ereignete.

Die Rückkehr von „Mull of Kintyre“ – nach acht Jahren Funkstille

Als 28 Dudelsackspieler und Trommler der Paris Port Dover Pipe Band die Bühne betraten, hielt das Publikum den Atem an. Endlich erklang „Mull of Kintyre“ – ein Stück, das McCartney seit 2017 nicht mehr live gespielt hatte.

Dies war keine bloße nostalgische Wiederbelebung. Es war ein tief empfundenes Zeichen der Erinnerung, der Verbundenheit, der Tradition – all jener Elemente, die Musik zeitlos machen. Es war ein echtes „Heimkommen“ für viele Fans.

Die spezielle Bearbeitung für Dudelsäcke und Trommeln wurde vom Gründer des Ensembles, Gordon Black, arrangiert. Diese seltene und fast schon magische Zusammenarbeit kam durch seine langjährige Freundschaft mit McCartneys Keyboarder Paul Wickens zustande. Solche Momente sind Gold wert.

Die Paris Port Dover Pipe Band trat im Laufe McCartneys immens langer Karriere nur viermal mit ihm auf. Daher war diese Darbietung ein ganz besonderes Geschenk für die Stadt Hamilton und ihre Musikliebhaber.

Das Setlist-Spektrum: Eine Brücke über die Epochen hinweg

Die fast dreistündige Performance umspannte das gesamte musikalische Universum McCartneys. Die Zuschauer erlebten eine Reise durch die Jahrzehnte.

  • Klassiker von The Beatles wie „Love Me Do“ und „Hey Jude“ durften ebenso wenig fehlen wie

  • die kraftvollen Hymnen der Wings-Ära.

  • Auch zahlreiche Stücke aus seinen verschiedenen Solo-Phasen wurden präsentiert.

  • Abgerundet wurde das Ganze durch „Now and Then“, das 2023 mithilfe von KI vollendet wurde.

  • Dies verdeutlichte eindrücklich: Pauls Musik dreht sich nicht nur um die Vergangenheit. Sie handelt von der Ewigkeit, von der Fähigkeit, lebendig zu bleiben und sich stets neu zu erfinden. Man könnte sagen, sie ist ein lebendiges Archiv.

    Dieser Abend fügte sich zu einem kraftvollen Symbol zusammen, das die Essenz der Tour einfing:

    ❖ Die lang erwartete Rückkehr eines Songs nach acht Jahren Pause.

    ❖ Die feierliche Eröffnung eines frisch renovierten Veranstaltungsortes.

    ❖ Das harmonische Verschmelzen von tief verwurzelter Tradition und moderner Darbietung.

    ❖ Das generationenübergreifende Zusammentreffen von Künstlern und Publikum.

    „Mull of Kintyre“ in Hamilton erklang nicht einfach als ein Lied. Es fühlte sich an wie eine Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln. Es war eine Mahnung, dass Musik zwischen uns existiert – in der kollektiven Erinnerung, in den Stimmen und im gemeinsamen Atem des Publikums.

    Manche Abende werden zu kleinen Legenden, noch während sie stattfinden. Dieser spezielle Abend in Hamilton war zweifellos einer davon.

    Quellen

    • CBC News

    • CBC News

    • Brantford Expositor

    • TD Coliseum

    • Tourism Hamilton

    • ClutchPoints

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