MOLIY dominiert: Rekordverdächtige Nominierungen bei den iHeartRadio Awards 2026
Bearbeitet von: Inna Horoshkina One
MOLIY etabliert sich nicht bloß als eine aufstrebende Größe im Afrobeats-Genre, sondern avanciert zunehmend zum Sinnbild dafür, wie afrikanische Rhythmen zu einer universellen Körpersprache werden. Ihre Nominierungen bei den iHeartRadio Music Awards sind mehr als nur ein persönlicher Triumph; sie signalisieren deutlich, dass die afrikanische Pop-Szene selbstbewusst auf Augenhöhe mit den globalen Musikcharts kommuniziert. Insbesondere ihr Track „Shake It to the Max (FLY) Remix“ fungierte als entscheidender Impuls: Zunächst verbreitete er sich rasant über TikTok und eroberte anschließend die Bühnen großer Festivals, indem er Menschen weltweit in eine gemeinsame Tanzwelle zog.
MOLIY, Shenseea, Skillibeng, Silent Addy - Shake It To The Max (Fly) (Remix) (OFFIZIELLES MUSIKVIDEO)
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die tiefgreifende kulturelle Verflechtung. Die Zusammenarbeit mit den jamaikanischen Künstlern Shenseea und Skillibeng fügt dem Ganzen eine zusätzliche Dimension hinzu. Hier treffen die Karibik und Afrika nicht als getrennte Einheiten aufeinander, sondern als integraler Bestandteil eines einzigen rhythmischen Kontinents. Dies ist keine bloße Fusion um der Fusion willen; es ist ein vitaler Puls, der demonstriert, dass Musik tatsächlich keine geographischen Barrieren kennt. Wenn ein solcher Song dann in den USA Anerkennung findet, ist dies gleichbedeutend damit, dass dieser Sound nicht länger als Nischenphänomen, sondern als fester Bestandteil unserer gemeinsamen musikalischen DNA betrachtet wird.
Auch die visuelle und soziale Resonanz spielt eine tragende Rolle. Das von Fernando Evia inszenierte Musikvideo war aus gutem Grund ein viraler Erfolg. Seine Stärke liegt darin, dem Publikum nicht nur einen auditiven, sondern auch einen sofort adaptierbaren visuellen Bewegungsrahmen zu bieten. Der daraus resultierende Tanz-Challenge auf TikTok ist weit mehr als ein flüchtiger Trend; er ist ein Mechanismus, durch den MOLIYs Musik aktiv in den Alltag von Menschen rund um den Globus integriert wird. Dadurch erhält der Gesamtklang eine neue Frequenz: Der Tanz wird zur Sprache, die auf allen Kontinenten verstanden wird.
Dieser Erfolg bei den iHeartRadio Awards ist letztlich mehr als nur eine Auszeichnung oder eine Nominierung. Er fügt der globalen Klanglandschaft eine weitere wichtige Note hinzu, in der Afrika und die Karibik gleichberechtigt neben Amerika und Europa erklingen. Er bereichert die Erde um eine Frequenz der Freude und der Einheit, die durch Bewegung vermittelt wird. Am Ende verschwimmen die Grenzen zwischen „ihrem“ und „unserem“ Sound; es entsteht eine gemeinsame Bewegungssprache. Man könnte sagen, Beethoven hatte Recht: Musik verbindet Geist und Körper. Genau deshalb werden solche Titel Teil des globalen Bewusstseins – nicht primär aufgrund von Rankings, sondern wegen der tiefgreifenden Resonanz, die sie erzeugen.
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Quellen
Jamaica Observer
Times Union
Markets data
Z 95.1
BellaNaija.com
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