Paris Hilton erlitt Anfang 2026 eine Sepsis und musste sich einer Notfall-Thrombektomie unterziehen

Bearbeitet von: Tatyana Hurynovich

Die Medienpersönlichkeit Paris Hilton war Anfang 2026 mit einer Reihe schwerwiegender gesundheitlicher Probleme konfrontiert, die einen längeren Krankenhausaufenthalt und chirurgische Eingriffe erforderlich machten. Im März 2026 verbrachte Hilton 21 Tage im Krankenhaus, um eine Sepsis zu bekämpfen. Eigenen Angaben zufolge wurde der septische Zustand durch ein perforiertes Magengeschwür ausgelöst, das sie auf die Einnahme starker Grippemittel auf nüchternen Magen zurückführte.

Kurz nach ihrer Entlassung wegen der Sepsis wurde Hilton Anfang April 2026 erneut stationär aufgenommen, diesmal mit der Diagnose einer massiven tiefen Venenthrombose (TVT) im rechten Bein. Die medizinische Untersuchung ergab ein vollständig verschließendes Blutgerinnsel, das sich von der Leistengegend bis zur Wadenmuskulatur erstreckte. Dieser Zustand erforderte einen sofortigen chirurgischen Eingriff – eine Thrombektomie –, um die gefährliche Gefäßblockade zu entfernen.

Eine TVT gilt als Hauptrisikofaktor für die Entstehung einer Lungenembolie, die eine unmittelbare Lebensgefahr darstellt. Paris äußerte sich erleichtert darüber, dass der Thrombus entfernt werden konnte, bevor er in das Lungensystem oder zum Herzen wandern konnte. Nach der erfolgreichen Operation begann die 48-jährige Bloggerin, die ihre Karriere in der Gesellschaftschronik nach dem Start ihrer Website im Jahr 2004 begann, eine langsame Genesung unter Zuhilfenahme einer Gehhilfe und bedankte sich für die Rettung vor der doppelten medizinischen Bedrohung.

Der Sepsis-Fall lenkte die Aufmerksamkeit auf die Risiken dieser Erkrankung, insbesondere im Zusammenhang mit der Aktualisierung der internationalen klinischen Leitlinien der Surviving Sepsis Campaign (SSC) im Jahr 2026. Diese aktualisierten Richtlinien, die von einer Gruppe aus 69 Experten aus 23 Ländern erarbeitet wurden, umfassen 129 Bestimmungen und legen den Schwerpunkt auf den kritischen Zeitpunkt für den Beginn einer Antibiotikatherapie – spätestens eine Stunde nach Eintritt eines Schocks. Darüber hinaus betonen die neuen Protokolle von 2026 die Verwendung balancierter Kristalloide wie Ringer-Laktat für die Infusionstherapie anstelle von 0,9 % NaCl.

Der chirurgische Eingriff zur Entfernung des Gerinnsels, der von einem Herz-Kreislauf-Chirurgen durchgeführt wurde, zielte darauf ab, die Durchlässigkeit der Vene wiederherzustellen. Obwohl die Erholung nach der Thrombektomie mit erheblichen Schmerzen verbunden war, zeigte Paris die Entschlossenheit, das Gehen wieder aufzunehmen. Während die Behandlung einer TVT häufig eine gerinnungshemmende Therapie umfasst, bleibt in Fällen einer massiven Okklusion wie bei Paris die chirurgische Entfernung des Gerinnsels unerlässlich, um katastrophale Folgen zu verhindern.

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Quellen

  • Daily Mail Online

  • Las Vegas Today

  • OSEN

  • Las Vegas Today

  • OSEN

  • Sportskeeda

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