Scarlett Johansson übernimmt Hauptrolle in Mike Flanagans neuem „Der Exorzist“-Film

Bearbeitet von: An goldy

Die Schauspielerin Scarlett Johansson wurde offiziell für die Hauptrolle in Mike Flanagans neuem Filmprojekt bestätigt, welches eine völlig neue Interpretation der „Der Exorzist“-Franchise darstellt. Regisseur Flanagan selbst hat diese Nachricht bestätigt und signalisiert damit eine deutliche kreative Kehrtwende. Diese Neuausrichtung folgt auf die Einstellung der zuvor angekündigten Trilogie, die auf den Film „Der Exorzist: Bekenntnis“ aus dem Jahr 2023 hätte folgen sollen, welcher die Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Flanagan, der sowohl das Drehbuch verfasst als auch die Regie übernimmt, hat das ambitionierte Ziel ausgegeben, „den gruseligsten Film zu schaffen, den ich je gemacht habe“. Der kommende Streifen wird eine komplett eigenständige Erzählung innerhalb des Universums von „Der Exorzist“ bieten und keinerlei direkte narrative Verbindung zu den vorangegangenen Teilen aufweisen. Für Johansson, die dem Publikum durch Blockbuster wie „Avengers“ und Dramen wie „Marriage Story“ bekannt ist, markiert dies die erste Hauptrolle in einem reinen Horrorfilm. Obwohl sie bereits Erfahrungen in Genre-Produktionen sammeln konnte, etwa in dem Film „Under the Skin“ von 2013, verleiht ihre Besetzung dem Projekt erhebliches Gewicht und unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Studios Blumhouse-Atomic Monster.

Die Produktion des Films, die Flanagan über seine Firma Red Room Pictures leitet, wurde verschoben, bis er seine Arbeit an der Serie „Carrie“ abgeschlossen hat. Die Dreharbeiten für diese neue Adaption sind für den Standort New York City angesetzt. Johansson, die kürzlich auf dem Filmfestival von Cannes 2025 ihr Regiedebüt „Eleanor the Great“ präsentierte, kehrt nun zu düsterem Material zurück. Das Vorhaben wird von Blumhouse-Atomic Monster, Morgan Creek Entertainment und Flanagans Red Room Pictures gemeinsam realisiert.

Die Rechte an der gesamten Reihe erwarben die Studios Universal und Blumhouse im Juli 2021. Dafür investierten sie seinerzeit rund 400 Millionen US-Dollar, um eine Trilogie auf Basis des Romans aus dem Jahr 1971 zu entwickeln. Der Misserfolg von „Bekenntnis“, der weltweit nur 136,2 Millionen US-Dollar einspielte, veranlasste Universal dazu, den bereits angekündigten Nachfolger „Der Exorzist: Believer“ von der Terminplanung zu streichen und die Strategie für die Wiederbelebung der Franchise grundlegend zu überdenken. Flanagan, dessen Werk unter anderem den Film „Doctor Sleep“ sowie die Serien „Spuk in Hill House“ und „Midnight Mass“ umfasst, strebt nun einen „radikal neuen“ Ansatz an. Sein Fokus liegt darauf, beim Publikum tiefsitzende Angst auszulösen, anstatt sich primär auf Nostalgie zu verlassen.

Diese Neuausrichtung signalisiert einen klaren Bruch mit dem bisherigen Ansatz, der auf der Fortführung der etablierten Erzählstränge basierte. Die Verpflichtung einer etablierten Größe wie Johansson deutet darauf hin, dass die Produzenten diesmal auf eine starke, charismatische Leinwandpräsenz setzen, um das Publikum zurückzugewinnen. Mike Flanagan gilt als Meister darin, psychologischen Horror mit tiefgründigen Charakterstudien zu verbinden, was darauf hindeutet, dass der neue „Exorzist“-Film möglicherweise mehr Wert auf die menschliche Komponente des Glaubens und des Bösen legen wird als auf reine Schockeffekte.

Die Verschiebung der Dreharbeiten bis zur Fertigstellung von „Carrie“ stellt sicher, dass Flanagans volle kreative Energie dem neuen Projekt gewidmet werden kann. Die Wahl New Yorks als Drehort bietet zudem eine andere visuelle Ästhetik als die klassischen Schauplätze der Originalfilme. Es bleibt abzuwarten, wie diese Kombination aus Starbesetzung, neuem kreativem Kopf und radikal anderem Konzept die kontroverse und historisch bedeutsame Horrorreihe neu definieren wird.

Quellen

  • gamesradar

  • Hindustan Times

  • Radio Times

  • Vulture

  • World of Reel

  • Consequence

  • Entertainment Weekly

  • The Star

  • Entertainment Weekly

  • Vulture

  • World of Reel

  • Mint

  • Hypebeast

  • Radio Times

  • TheWrap

  • SuperHeroHype

  • Wikipedia

  • The Star

  • Collider

  • Koimoi

  • The Hollywood Reporter

  • That Hashtag Show

  • ComicBook.com

  • RogerEbert.com

  • Entertainment Weekly

  • Dark Horizons

  • Hypebeast

  • The Star

  • SlashFilm

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