Paramount und Warner Bros. geben grünes Licht für "Rush Hour 4" mit Rückkehr von Chan und Tucker
Bearbeitet von: An goldy
Die Filmstudios Paramount und Warner Bros. haben offiziell eine Partnerschaft besiegelt und damit die lang erwartete Fortsetzung der Action-Komödie "Rush Hour 4" auf den Weg gebracht. Diese wird die Originalstars Jackie Chan und Chris Tucker erneut gemeinsam vor die Kamera bringen. Ein entscheidender Faktor für diesen Neustart nach jahrelangen Entwicklungsverzögerungen ist die Rückkehr des Regisseurs Brett Ratner zur Franchise.
Berichten zufolge wurde die Wiederbelebung der Reihe durch eine persönliche Intervention des ehemaligen Präsidenten Donald Trump angestoßen. Es wird kolportiert, dass Trump sich an die Führungsebene von Paramount Skydance wandte und um die Wiederbelebung der erfolgreichen Serie bat. Die finanzielle Aufteilung der Vereinbarung zwischen den Studios ist bemerkenswert: Paramount übernimmt die weltweite Distribution gegen eine feste Gebühr. Im Gegenzug erhält Warner Bros. über ihr Label New Line Cinema einen erheblichen Anteil an den Bruttoeinnahmen, bevor die Produktionskosten gedeckt werden.
Paramount, unter der Leitung von CEO David Ellison, verfolgt ambitionierte Pläne, sein jährliches Filmveröffentlichungsportfolio bis zum Jahr 2028 auf 18 Titel auszuweiten. "Rush Hour 4" wird dabei als strategisch bedeutsamer Baustein für diese Expansion angesehen. Die ersten drei Teile der Reihe, die zwischen 1998 und 2007 erschienen, erwiesen sich als Kassenschlager und generierten weltweit kumulierte Einnahmen von über 850 Millionen US-Dollar. Im Detail spielte "Rush Hour 1" (1998) 245,3 Millionen Dollar ein, "Rush Hour 2" (2001) verbuchte 347,4 Millionen Dollar, und der dritte Teil (2007) erreichte 258,1 Millionen Dollar.
Die Idee für einen vierten Teil kursierte bereits seit 2012, als Produzent Arthur M. Sarkissian seinen Wunsch äußerte, einen düsteren Film mit frischen narrativen Ansätzen zu realisieren. Jackie Chan, aktuell 71 Jahre alt, und Chris Tucker, 54, haben mehrfach ihre Bereitschaft bekundet, in ihre Rollen als Inspektor Lee und Detective Carter zurückzukehren. Sie betonten unisono den Anspruch, den besten Teil der Reihe zu liefern. Ihr Zusammenspiel, das auf dem kulturellen Kontrast zwischen Ost und West beruht, war das Fundament des Erfolgs der Trilogie, insbesondere auf dem chinesischen Markt, wo die Popularität enorm war.
Entscheidend für die Vorantreibung des Projekts waren neben der Rückkehr von Ratner – der sämtliche gegen ihn erhobenen Vorwürfe bestreitet – auch die Unterstützung einflussreicher Persönlichkeiten. Dazu zählt Larry Ellison, ein bekannter Unterstützer von Trump und Großaktionär von Paramount Skydance. Obwohl konkrete Zeitpläne für den Produktionsstart und die Kinopremiere noch ausstehen, bestätigt die offizielle Genehmigung der beiden Branchengrößen, dass die Wiedervereinigung von Lee und Carter nach fast zwei Jahrzehnten nunmehr auf festem Boden steht.
Die "Rush Hour"-Saga etablierte Maßstäbe für Buddy-Cop-Komödien mit Minderheitenbesetzung. Mit der nun bestätigten vierten Auflage peilt die Franchise an, die Marke von einer Milliarde US-Dollar weltweiter Gesamteinnahmen zu durchbrechen. Die Fans können sich somit auf ein Wiedersehen freuen, das sowohl nostalgische Elemente bedient als auch neue Impulse setzen soll, um das Erbe der Serie fortzuführen.
Quellen
PLAYTECH.ro
KOMPAS.com
RRI
Forbes
The Humor Mill
People
The Guardian
Variety
Wikipedia
Liputan6.com
Tempo.co
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