NASA-Chef Isaacman sieht in Erfolg von Artemis II Beleg für hohe Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens
Bearbeitet von: Uliana Soloveva
NASA-Administrator Jared Isaacman, der sein Amt im Dezember 2025 antrat, erklärte am 5. April 2026 in einem Interview mit der CNN-Sendung „Meet the Press“, die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit nicht allein im Universum ist, sei „ziemlich hoch“. Diese Äußerung erfolgte vier Tage nach dem geglückten Start der Mission Artemis II am 1. April 2026 – dem ersten bemannten Flug über den erdnahen Orbit hinaus seit dem Jahr 1972.
Isaacman, der selbst bereits zwei Weltraumflüge absolviert hat, hob hervor, dass die Suche nach außerirdischem Leben ein wesentlicher Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit der Behörde sei, auch wenn es bislang keine persönlichen Beweise für Kontakte gebe. Seinen Optimismus begründete er mit den gewaltigen Ausmaßen des Kosmos und verwies auf die schätzungsweise zwei Billionen Galaxien im Universum. Die Mission Artemis II mit der Besatzung aus Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen ist ein zehntägiger Mondvorbeiflug, der die Systeme des Orion-Raumschiffs unter Tiefraumbedingungen testen soll. Am 6. April 2026 brach die Crew den Rekord für die größte Entfernung von Menschen zur Erde.
Im Rahmen des Programms, das auf der vom damaligen Präsidenten Donald Trump verabschiedeten nationalen Weltraumstrategie basiert, plant die NASA den Bau einer Basis am Mondsüdpol, die zur Fortführung dieser Suche mit Teleskopen ausgestattet werden soll. Unterstützt werden diese Bemühungen durch zusätzliche Mittel in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar, die durch das Gesetz zur Steuerentlastung für arbeitende Familien aus dem Jahr 2025 bereitgestellt wurden. Der Erfolg des Testflugs ist entscheidend für die kommenden Etappen: Artemis III, geplant für Mitte 2027 zur Erprobung der Kopplung mit Mondlandegeräten, sowie Artemis IV im Jahr 2028, die amerikanische Astronauten zurück auf die Mondoberfläche bringen soll.
Isaacmans Aussagen über außerirdisches Leben stehen in einem politischen Kontext, der im Februar 2026 entstand, als Ex-Präsident Barack Obama erklärte, Außerirdische seien „real“, wenngleich er betonte, keine Beweise für Besuche gesehen zu haben. Diese Kommentare riefen eine Reaktion des amtierenden Präsidenten Trump hervor, der die Veröffentlichung von Regierungsdokumenten zu UFOs anordnete, was zur Registrierung der Domain „alien.gov“ führte. Gleichzeitig bestätigen bereits 2013 freigegebene CIA-Dokumente, dass das Gelände der Area 51 für Tests von Aufklärungsflugzeugen genutzt wurde.
Das Artemis-Programm verdeutlicht den technologischen Fortschritt, der solch ehrgeizige Aufgaben wie die Erprobung der Lebenserhaltungssysteme der Orion-Kapsel erst ermöglicht, wie Isaacman anmerkte. Isaacman, der im Dezember 2025 vereidigt wurde, befehligte zuvor private Raumfahrtmissionen und konzentriert sich nun auf die Effizienz der NASA, wobei er strikt den Verzicht auf Verzögerungen und Budgetüberschreitungen fordert. Das Bestreben, Leben zu finden, verleiht der systematischen Suche nach Biosignaturen neuen Auftrieb, die beispielsweise durch das Projekt des Nancy-Grace-Roman-Teleskops fortgesetzt wird, dessen Start für 2027 geplant ist. Der Erfolg des Mondumflugs mit dem Orion-Raumschiff, bei dem das von Airbus im Auftrag der ESA gebaute Europäische Servicemodul eine Schlüsselrolle spielte, verknüpft die aktuellen Errungenschaften der Raumfahrt unmittelbar mit der Frage nach unserem Platz im Universum.
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Quellen
Revista Fórum
Olhar Digital - O futuro passa primeiro aqui
LaPatilla.com
The Guardian
Gizmodo
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Wonderwall
VINnews
Mediaite
Revista Fórum
Estadão
Blog do Elimar Cortes
Mais Goiás
Diario do Centro do Mundo
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SpacePolicyOnline.com
Wikipedia
Space.com
KSAT
CNN Brasil
Infobae
Jovem Pan
Estadão
La Vanguardia
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FOREIGN PRESS USA
Brasil Paralelo
Jared Isaacman - NASA
Administrator of NASA - Wikipedia
Artemis II races back to Earth after leaving moon's sphere of influence - Fox News
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