Journalist George Knapp enthüllt sowjetische UFO-Geheimakten: Einblicke in jahrzehntelange Forschungsprogramme

Bearbeitet von: Uliana S.

Der berühmte Journalist George Knapp schmuggelte 1993 geheime Dokumente aus Russia und veröffentlichte sie kürzlich.

Der renommierte investigative Journalist George Knapp hat am 16. Januar 2026 eine umfangreiche Sammlung übersetzter Dokumente aus der Sowjetunion und Russland der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Materialien befassen sich eingehend mit der Erforschung unidentifizierter Flugobjekte (UFOs) und stammen ursprünglich aus dem Jahr 1993, als Knapp sie kurz nach dem Zerfall der Sowjetunion erwarb. Die Veröffentlichung dieser Akten, die Anfang Februar 2026 weltweit für Schlagzeilen sorgte, widerlegt die langjährigen offiziellen Beteuerungen, wonach es weder in der UdSSR noch in der Russischen Föderation staatlich gelenkte Programme zur Untersuchung solcher Phänomene gegeben habe.

Foto-Negativ des UFO 'Jellyfish', von Hunderten von Menschen am 13. Februar 1989 über der Stadt Nalchik beobachtet.

Die nun offengelegten Unterlagen dokumentieren eine Reihe spezialisierter sowjetischer Initiativen, darunter das 1979 gestartete Programm „Set-AN“, das Projekt „Galaktika-MD“, welches zwischen 1981 und 1985 operierte, sowie „Pluton-7“ aus den Jahren 1989 bis 1990. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Codenamen „Nit 3“, einer Forschungsreihe, die dem Vernehmen nach bis heute fortgeführt wird. Ein zentraler Bericht aus dem Jahr 1993 stellt fest, dass die Anzahl der registrierten UFO-Begegnungen nach 1978 massiv zugenommen hat. Jeremy Corbell, Knapps Partner im gemeinsamen Podcast, hob hervor, dass diese Daten die Ernsthaftigkeit unterstreichen, mit der die russische Führung das UFO-Phänomen über Jahrzehnte hinweg behandelte.

In den Akten werden mehrere signifikante Vorfälle detailliert beschrieben, die eine hohe Glaubwürdigkeit aufweisen. Dazu zählt die sogenannte Naltschik-Anomalie vom 13. Februar 1989, bei der hunderte Zeugen – unter ihnen Militärpersonal und Mitarbeiter des örtlichen Flughafens – ein quallenförmiges Objekt beobachteten. Dieses Fluggerät hatte einen geschätzten Durchmesser von 450 Fuß und bewegte sich in einer geringen Höhe von etwa 300 Fuß. Ein weiterer bemerkenswerter Fall betrifft den damals 18-jährigen Anatoli Malyschew im Juli 1975. Malyschew gab an, an Bord eines fremden Schiffes gebracht worden zu sein; die damaligen Ermittler hielten ihn trotz seiner eher geringen intellektuellen Kapazitäten für absolut aufrichtig. Ebenfalls dokumentiert ist die Begegnung von Dershavinsk im Juni 1979, bei der Augenzeugen von Kontakten mit übermenschlich großen, schwarzen Gestalten berichteten.

Zusätzlich zu diesen Berichten enthalten die Dokumente Verweise auf das bekannte Petrosawodsk-Phänomen vom September 1977, das seinerzeit sogar in den staatlich kontrollierten sowjetischen Medien thematisiert wurde. Ein Hauptinteresse der US-Geheimdienste gilt heute jedoch dem Programm „Nit 3“, da vermutet wird, dass dieses Projekt aktiv zur Erforschung und möglicherweise zum Reverse-Engineering außerirdischer Technologien genutzt wird. George Knapp hat diese brisanten Informationen auch dem US-Kongress übermittelt. Die Akten dienen als eindeutiger Beweis dafür, dass die Sowjetunion eine vielschichtige Forschungsstruktur unterhielt, während sie die Existenz solcher Phänomene gegenüber der Weltöffentlichkeit konsequent leugnete.

Die Veröffentlichung markiert einen Wendepunkt in der Transparenz über historische UFO-Aktivitäten im Osten. Durch die detaillierte Auflistung von Daten, Namen und spezifischen Projektlaufzeiten wird deutlich, dass die Erfassung anomaler Luftphänomene ein integraler Bestandteil der nationalen Sicherheitsstrategie war. Diese Enthüllungen zwingen nun auch internationale Beobachter dazu, die bisherigen Annahmen über die globale Verteilung und Untersuchung von UFO-Sichtungen während der Ära des Kalten Krieges grundlegend zu überdenken.

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Quellen

  • Dimsum Daily

  • Sott.net

  • Fox News

  • Apple Podcasts

  • Podnews

  • NewsNation Prime

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