RSPCA WA gibt wichtige Sicherheitshinweise für Haustiere zu Halloween heraus
Bearbeitet von: Olga Samsonova
Mit der kürzer werdenden Tageszeit und der bevorstehenden Geisterstunde rückt die Sicherheit von Haustieren während der Halloween-Feierlichkeiten in den Fokus. Die Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals Western Australia (RSPCA WA) hat essenzielle Leitlinien veröffentlicht, um unnötigen Stress und Gefahren für Heimtiere zu vermeiden und ein harmonisches Umfeld zu gewährleisten, selbst wenn draußen der Trubel tobt.
Der Lärm und die ungewohnten Verkleidungen des „Süßes oder Saures“-Brauchs können bei Haustieren erhebliche Beunruhigung auslösen. Die RSPCA WA empfiehlt daher dringend, für das Tier einen ruhigen, geschützten Rückzugsort einzurichten, der fernab des Trubels an der Haustür liegt. Besitzer sollten wachsam die Signale ihrer Lieblinge deuten; übermäßiges Winseln oder ständiges Verstecken sind klare Indikatoren für innere Unruhe. Sollte eine Verkleidung des Tieres in Erwägung gezogen werden, ist äußerste Vorsicht geboten: Kostüme dürfen keinesfalls die Atmung oder die Bewegungsfreiheit einschränken, da eine Behinderung des natürlichen Flusses stets zu vermeiden ist.
Auch die festliche Dekoration birgt unterschwellige Risiken für Haustiere. Kleine Plastikteile von Dekorationen können bei neugierigen Tieren zu Erstickungsgefahren führen, sollten sie verschluckt werden. Ebenso ratsam ist ein achtsamer Blick auf elektrische Kabel und Lichterketten, da das Knabbern daran ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen kann. Selbst künstliche Spinnweben, die harmlos erscheinen, stellen eine Gefahr dar, da sie sowohl Haustiere als auch heimische Wildtiere verfangen und in Not bringen können.
Ein zentraler Punkt der Warnung betrifft die beliebten Halloween-Süßigkeiten. Viele gängige Leckereien sind für Hunde und Katzen hochgiftig, wobei insbesondere Schokolade und der Zuckerersatzstoff Xylit eine akute Gefahr darstellen. Es ist unerlässlich, sämtliche Süßigkeiten sicher und unerreichbar für die Tiere aufzubewahren. Angesichts der erhöhten Aktivität in der Nachbarschaft wird zudem dringend empfohlen, die Kennzeichnung der Tiere aktuell zu halten, sei es durch moderne Mikrochips oder traditionelle Identifikationsmarken, um bei einem möglichen Ausbruch schnell reagieren zu können.
Ergänzend zu diesen Hinweisen zeigen Analysen, dass die Angst von Haustieren an solchen Tagen oft mit dem Gefühl der Kontrolle und Vorhersehbarkeit zusammenhängt. Experten für Tierverhalten betonen, dass eine schrittweise Gewöhnung an ungewohnte Geräusche und Anblicke im Vorfeld die innere Stabilität der Tiere stärken kann. Eine Studie aus dem Jahr 2023, die sich mit dem Stresslevel von Haustieren bei Feiertagen befasste, ergab, dass Tiere mit Zugang zu einem „sicheren Raum“ signifikant weniger Anzeichen von Trennungsangst zeigten. Dies unterstreicht die Bedeutung des Rückzugsortes als Ankerpunkt der Ruhe in einer reizüberfluteten Umgebung, wobei die Verantwortung des Halters darin liegt, die äußeren Gegebenheiten so zu gestalten, dass die innere Balance des Tieres gewahrt bleibt.
Quellen
Mirage News
A Howl-o-ween warning for pet owners
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