Supertaifun Ragasa trifft Philippinen: Evakuierungen und weitreichende Auswirkungen in Asien
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Supertaifun Ragasa traf die Philippinen am Abend des 22. September 2025 mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 215 km/h und Böen von bis zu 295 km/h auf Panuitan Island in der Provinz Cagayan. Der Sturm, der lokal als Nando bekannt ist, gilt als der stärkste tropische Wirbelsturm des Jahres 2025 und hat zu weitreichenden Evakuierungen und Notfallvorbereitungen in mehreren asiatischen Ländern geführt.
Der Taifun bewegt sich westwärts in Richtung Südchinesisches Meer und Südchina. In Hongkong sowie in den südchinesischen Provinzen Guangdong und Fujian wurde die höchste Taifun-Warnstufe ausgerufen. Cathay Pacific erwartet die Streichung von über 500 Flügen, und auch andere Fluggesellschaften haben zahlreiche Verbindungen abgesagt, was den internationalen Flugverkehr in der Region erheblich beeinträchtigt. Der Flughafen Hongkong, ein wichtiges Drehkreuz, rechnet mit erheblichen Störungen des Betriebs.
Auf den Philippinen wurden über 10.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat alle Notfallkräfte in Alarmbereitschaft versetzt und Schulen sowie Behörden in der Hauptstadt Manila und in 29 Provinzen im Norden der Region Luzon schließen lassen. Die philippinische Wetterbehörde PAGASA warnte vor potenziellen Sturmfluten von bis zu drei Metern Höhe. Berichte deuten darauf hin, dass der Sturm bereits zu Stromausfällen in Gebieten wie Calayan und Apayao geführt hat.
Die schnelle Intensivierung von Ragasa wird mit ungewöhnlich warmen Meeresoberflächentemperaturen im Westpazifik in Verbindung gebracht, die 2 bis 3 Grad Celsius über dem üblichen Durchschnitt für Ende September liegen. Dieses Phänomen unterstreicht die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme, die wahrscheinlich durch den Klimawandel verschärft wird. Die Philippinen, die jährlich durchschnittlich 18 bis 20 Taifune erleben, sind besonders anfällig für diese extremen Wetterereignisse. Die Kombination aus warmen Meeresgewässern und der Lage im pazifischen Taifungürtel macht das Land zu einem Hotspot für tropische Wirbelstürme.
Die Behörden in Südchina haben angesichts der bevorstehenden Ankunft des Taifuns vorsorglich Maßnahmen ergriffen, darunter die Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs in mehreren Großstädten. Die Situation verdeutlicht die Notwendigkeit einer proaktiven Katastrophenmanagementstrategie, um die Widerstandsfähigkeit von Gemeinden angesichts der wachsenden Bedrohung durch extreme Wetterereignisse zu stärken. Die anhaltende Wachsamkeit und die Befolgung offizieller Ratschläge durch die Bevölkerung sind entscheidend, um Verluste und Schäden zu minimieren, während sich die Region auf die weitere Zugbahn von Supertaifun Ragasa vorbereitet.
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Quellen
Al Jazeera Online
Travel And Tour World
The Nation Thailand
Weather.com
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