To Lam zum Präsidenten Vietnams gewählt
Bearbeitet von: Tatyana Hurynovich
Am 7. April 2026 wurde der Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Vietnams, To Lam, einstimmig für eine fünfjährige Amtszeit von 2026 bis 2031 zum Präsidenten der Sozialistischen Republik Vietnam gewählt. Die Wahl, die von allen 495 anwesenden Abgeordneten der 16. Sitzungsperiode der Nationalversammlung unterstützt wurde, festigt To Lams Position an der Spitze von Partei und Staat. To Lam, der bereits von Mai bis Oktober 2024 die Amtsgeschäfte des Präsidenten kommissarisch geführt hatte, legte den Eid auf die Verfassung der SRV ab.
In seiner Antrittsrede betonte der neue Präsident, dass die Wahrung von Frieden und Stabilität die Grundlage für ein schnelles und nachhaltiges Wirtschaftswachstum bilde. Er gab zudem das strategische Ziel aus, Vietnam bis 2045 zu einem Land mit hohem Einkommen zu entwickeln, wobei er für die nächsten fünf Jahre zweistellige jährliche Wachstumsraten anvisiert. Für denselben Tag wurde die Wahl eines neuen Premierministers erwartet, der die Nachfolge von Pham Minh Chinh antritt, welcher dieses Amt seit 2021 innehatte. Der außenpolitische Kurs Hanois bestätigt die Priorität der Beziehungen zu Moskau, wie die im Mai 2025 von To Lam und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin unterzeichnete gemeinsame Erklärung zur Entwicklung der umfassenden strategischen Partnerschaft verdeutlicht.
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Quellen
Deutsche Welle
Deutsche Welle
Deutsche Welle
VnExpress International
Bloomberg News
Reuters
Vietnam.vn
The Jakarta Post
Deutschlandfunk
Wikipedia
News.at
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
The Washington Post
The Kyiv Independent
IDM
The Hindu
TVP World
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