JINS führt in Japan Brillen zur kosmetischen Lichtmanipulation ein

Bearbeitet von: Tetiana Pin

Die japanische Optikfirma JINS hat eine neue Produktlinie von sogenannten „Make-up-Brillen“ in Japan eingeführt, die auf der gezielten Manipulation von Licht basieren, um kosmetische Effekte zu erzielen. Die im Dezember 2025 in japanischen sozialen Medien beachtete Innovation zielt darauf ab, Trägern augenblicklich ein verändertes Erscheinungsbild zu verleihen, ohne dass physische Kosmetika aufgetragen werden müssen. Das Funktionsprinzip dieser Sehhilfen beruht auf der selektiven Filterung spezifischer Lichtwellenlängen, um dem menschlichen Auge eine veränderte Ästhetik vorzutäuschen.

Die Technologie nutzt die gezielte Dämpfung von Lichtanteilen, insbesondere von gelbem Licht, das zu einem fahlen Teint beitragen kann. Durch diese Lichtreduktion entsteht die optische Illusion einer Minderung von Augenringen und einer Akzentuierung der Wangenknochen, was insgesamt zu einem wacheren Ausdruck führen soll. Diese Entwicklung stellt eine technologische Schnittstelle zwischen Optik und Ästhetik dar und erweitert die Palette nicht-invasiver Schönheitslösungen.

Die neuen Modelle bauen auf etablierten optischen Lösungen von JINS auf, wie der JINS SCREEN-Linie, die nachweislich 25% des blauen Lichts blockiert, oder der „Night“-Version, die 60% des künstlichen blauen Lichts absorbiert. Erste Nutzerberichte aus Japan belegen die spezifischen kosmetischen Wirkungen der einzelnen Varianten. Beispielsweise fungieren die Modelle „Orange Red“ und „Pink“ als eine Art „Rouge-Brille“, während das Modell „Airy Purple“ zur optischen Minimierung von Tränensäcken eingesetzt wird.

Die 2001 gegründete Firma JINS ist bekannt für funktionale Brillenmode und einen schnellen Service, wobei Korrekturgläser Berichten zufolge in 30 Minuten fertiggestellt werden können. Diese Effizienz überträgt sich nun auf den ästhetischen Sektor und festigt die Position von JINS als Anbieter funktionaler Sehhilfen. Die primäre Einschränkung für international interessierte Konsumenten ist derzeit die Verfügbarkeit außerhalb des japanischen Heimatmarktes.

Die Entwicklung der „Make-up-Brillen“ demonstriert eine Konvergenz von optischer Wissenschaft und Konsumentenästhetik. Anstatt auf chemische oder physikalische Auftragungen zu setzen, nutzt JINS die Prinzipien der visuellen Wahrnehmung, um das Erscheinungsbild zu modifizieren. Sollten die Effekte auf das Hautbild konsistent bestätigt werden, bietet das Produkt eine neuartige, nahtlos in den Alltag integrierbare Methode zur kosmetischen Optimierung.

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Quellen

  • womenonly.skai.gr

  • Manchester Evening News

  • Mirror

  • Forbes

  • Lemon8-app

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