Eine Neujahrsbotschaft 2026
Tony Iommi bestätigt drittes Soloalbum für 2026
Bearbeitet von: Inna Horoshkina One
Der legendäre Gitarrist und Mitbegründer von Black Sabbath, Tony Iommi, hat offiziell die Veröffentlichung seines dritten Studio-Soloalbums für das Jahr 2026 bestätigt. Diese Ankündigung markiert seine erste vollständige Soloarbeit seit über zwei Jahrzehnten, da seine vorherigen Alben Iommi aus dem Jahr 2000 und Fused von 2005 stammen.
Black Sabbath - The Shining (Offizielles HD-Video)
Iommi teilte diese Neuigkeit im Rahmen einer Neujahrsbotschaft mit, in der er das Jahr 2025 Revue passieren ließ. Der Gitarrist betonte mit Nachdruck, dass der Release „definitely, definitely“ – also ohne jegliche Zweifel oder Verzögerungen – stattfinden werde. Diese Zusicherung hat besonderes Gewicht, da seine ikonische Gitarrenarbeit über Jahrzehnte hinweg die Blaupause für ein ganzes Musikgenre lieferte.
Vom Instrument zur menschlichen Stimme
Ursprünglich war das neue Material als reines Instrumentalprojekt konzipiert. Während der Arbeit verspürte Iommi jedoch den Drang, menschliche Präsenz in die Musik zu integrieren. Folglich wird das Album nun durch Gesangspassagen ergänzt, die von einem bisher noch nicht bekannt gegebenen Künstler beigesteuert werden. Dieses Format kehrt zu den Wurzeln zurück: Die Gitarre bildet die Achse, und die Stimme dient als Echo – ohne unnötige Überfrachtung oder Maskierung.
2025: Ein Jahr voller historischer Meilensteine
Die Ankündigung des neuen Albums folgt auf eine Reihe bedeutender Ereignisse im Jahr 2025. Dazu zählten mehrere wichtige Veröffentlichungen und Auftritte, die das musikalische Erbe von Black Sabbath beleuchteten.
- Die Wiederveröffentlichung der Black Sabbath Alben aus der Tony-Martin-Ära, einschließlich des Remasters von The Eternal Idol, welches am 25. Juli 2025 erschien.
- Iommis Beteiligung an Robbie Williams’ Single Rocket, bei der er ein charakteristisches Gitarrensolo einspielte – eine für ihn eher ungewöhnliche Arbeit im Rahmen einer Single-Veröffentlichung.
- Das historische Benefizkonzert „Back to the Beginning“ am 5. Juli 2025 im Villa Park in Birmingham. Dieses Ereignis markierte das erste Zusammentreffen der Originalbesetzung von Black Sabbath seit 20 Jahren, bestehend aus Ozzy Osbourne, Iommi, Geezer Butler und Bill Ward. Das Konzert zog 45.000 Zuschauer an und generierte rund 140 Millionen Pfund für wohltätige Zwecke.
Tom Morello, der musikalische Leiter der Show, bezeichnete das Spektakel als „das größte Heavy-Metal-Konzert, das jemals aufgeführt wurde“.
Stille nach dem großen Applaus
Dieser Triumph wurde jedoch von einem tiefen Verlust überschattet: Am 22. Juli 2025, nur siebzehn Tage nach dem Konzert, verstarb Ozzy Osbourne. Fast symbolisch ereignete es sich kurz nachdem alle vier Gründungsmitglieder von Black Sabbath die „Freedom of the City“ in Birmingham, die höchste zivile Auszeichnung ihrer Heimatstadt, erhalten hatten. Iommi äußerte sich, dass er diese Ehrung niemals erwartet hätte.
2026: Musik als Erinnerung und Weiterführung
Der Beginn des Jahres 2026 wird zudem durch den Kinostart des Konzertfilms Back to the Beginning: Ozzy's Final Bow eingeläutet, welcher die Wiedervereinigung und den letzten gemeinsamen Auftritt dieser Ära festhält. Zusammen mit der Dokumentation Ozzy Osbourne: No Escape from Now bilden diese Werke einen filmischen Rahmen für den Abschied und gleichzeitig den Übergang.
Das kommende Album von Tony Iommi ist keine bloße Rückkehr oder Nostalgie. Es ist der reine Klang der Lebenserfahrung, bei dem die Vergangenheit nicht zurückhält, sondern die Frequenz stabilisiert. Die Gitarre, die durch Verlust und Dankbarkeit gegangen ist, klingt nun langsamer – und dadurch umso tiefer. Manchmal speichert eine einzige Saite mehr Erinnerungen als eine ganze Dekade. Und das ist mehr als genug, um die musikalische Reise fortzusetzen.
Quellen
101.5 WPDH
Louder Sound
Ultimate Guitar
UDISCOVER MUSIC
Kerrang!
Parade
Weitere Nachrichten zu diesem Thema lesen:
Haben Sie einen Fehler oder eine Ungenauigkeit festgestellt?
Wir werden Ihre Kommentare so schnell wie möglich berücksichtigen.
