Netflix sichert sich Dokumentarserie über Cher für 17 Millionen US-Dollar
Bearbeitet von: Tatyana Hurynovich
Die legendäre Künstlerin Cher, deren Karriere sich über sechs Jahrzehnte erstreckt, steht kurz vor dem Abschluss eines bedeutenden Vertrags mit dem Streaming-Giganten Netflix. Bei dem Projekt handelt es sich Berichten zufolge um eine siebenteilige Dokumentarserie, wobei die geschätzte Summe für diese Produktion auf 17 Millionen US-Dollar festgelegt wurde. Diese Vereinbarung unterstreicht die anhaltende Relevanz der Musik- und Filmikone.
Das Arbeitstitel der umfangreichen Serie soll „Sharing Her Story“ lauten. Die Veröffentlichung dieses Dokumentarzyklus ist für das Jahr 2026 geplant. Dieser Zeitpunkt ist strategisch gewählt, da er mit der Veröffentlichung des zweiten Teils der Memoiren der Sängerin zusammenfällt. Der erste Band ihrer Erinnerungen erschien im November 2024. Der zweite Teil, betitelt „Cher: Part Two: The Memoir“, soll im November 2026 erscheinen. Diese koordinierte Veröffentlichungsstrategie zielt darauf ab, das öffentliche Interesse an ihrer persönlichen Erzählung und ihrem künstlerischen Vermächtnis maximal auszuschöpfen.
Die geplante Serie wird voraussichtlich tief in die entscheidenden Phasen im Leben der 79-jährigen Künstlerin eintauchen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf ihren komplizierten Beziehungen. Hierzu zählt insbesondere die Ehe mit dem verstorbenen Sonny Bono, über die sie in ihren Schriften sehr offen sprach. Sie thematisierte darin Berichte über „grobe Behandlung“ und sogar Suizidgedanken. Die Memoiren beleuchten die Ehe mit Bono, die von 1969 bis 1975 andauerte und aus der ihr Sohn Chaz Bono hervorging. Auch die nachfolgende Heirat mit Gregg Allman, die am 30. Juni 1975 geschlossen wurde, wird thematisiert. Das Dokumentarformat bietet die Möglichkeit, diese dramatischen Lebensabschnitte visuell eindringlich darzustellen.
Chers Karriere begann mit der Überwindung schwerer Bühnenangst und entwickelte sich zu einer der bekanntesten Figuren Hollywoods. Ihre Fähigkeit zur ständigen kreativen Erneuerung und ihre Widerstandsfähigkeit sind bemerkenswert. Die Partnerschaft mit Netflix bestätigt ihre anhaltende Präsenz in der modernen Popkultur. Die finanzielle Dimension des Deals, die sich auf rund 17 Millionen Dollar beläuft, signalisiert das Vertrauen der Streaming-Plattform in ihre Fähigkeit, ein weltweites Publikum zu fesseln.
Abseits der Memoiren und der Dokumentation bleibt Cher aktiv im öffentlichen Diskurs. Kürzlich sprach sie in der Sendung CBS Mornings über ihre Beziehung zu Alexander „A.“ Edwards, der vier Jahrzehnte jünger ist als sie. Diese Bereitschaft zur Offenheit ist ein wesentlicher Faktor, der ihre Geschichte für ein solch umfangreiches Dokumentarprojekt attraktiv macht. Die Serie stellt somit einen Höhepunkt in einer facettenreichen Karriere dar, die sich über mehr als ein halbes Jahrhundert in der Unterhaltungsbranche erstreckt.
Quellen
The News International
The Independent
Daily Mail
Daily Jang
Attitude
ABDPost
Reuters
klatsch-tratsch.de
OE24
Wikipedia
The News International
Los Angeles Times
TODAY
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