Nicolas Cage als Spider-Noir: Prime Video kündigt Serienstart für Frühjahr 2026 an

Bearbeitet von: An goldy

Der Streaming-Anbieter Prime Video hat die offizielle Bestätigung für eines der am meisten erwarteten TV-Ereignisse der kommenden Jahre geliefert: Die Live-Action-Serie „Spider-Noir“ wird im Frühjahr 2026 ihre weltweite Premiere feiern. Dieses ehrgeizige Projekt entspringt einer engen Kooperation zwischen Sony Pictures Television und den Plattformen Prime Video sowie MGM+. Es markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Karriere des Oscar-Preisträgers Nicolas Cage, der hier zum ersten Mal die Hauptrolle in einer groß angelegten Fernsehproduktion übernimmt. Die Serie verspricht, die düstere und atmosphärische Ästhetik der Marvel-Comics auf eine Weise einzufangen, die sowohl langjährige Fans als auch Neueinsteiger in ihren Bann ziehen wird, indem sie ein völlig neues Kapitel im Spider-Man-Universum aufschlägt.

Ein technisches und künstlerisches Novum stellt die visuelle Präsentation der Serie dar, denn die Zuschauer haben die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Seh-Erfahrungen: dem „Authentic Black & White“-Modus, der die klassische Noir-Stimmung perfekt einfängt, und dem „True-Hue Full Color“-Format für eine lebendige Farbdarstellung. Im Zentrum der Erzählung steht Nicolas Cage als Ben Reilly, ein vom Leben gezeichneter Privatdetektiv im New York der 1930er Jahre. Reilly kämpft mit den Schatten seiner eigenen Vergangenheit und den wirtschaftlichen Nöten der Weltwirtschaftskrise. Nach einer tiefgreifenden persönlichen Tragödie sieht er sich gezwungen, seine alte Maske wieder hervorzuholen und als Rächer in einer korrupten Stadt für Gerechtigkeit zu sorgen. Cage, der die Figur bereits im preisgekrönten Animationsfilm „Spider-Man: A New Universe“ synchronisierte, bringt nun die physische Präsenz und die emotionale Tiefe mit, die für eine Realverfilmung dieses komplexen Charakters unerlässlich sind.

Die kreative Leitung des Projekts liegt in den Händen der Showrunner Oren Uziel und Steve Lightfoot, die eine Geschichte über einen Helden entworfen haben, der seine besten Jahre bereits hinter sich zu haben glaubt. Dieser Ben Reilly ist ein gealterter, müder Mann, der den klassischen „Moment der Desillusionierung“ längst durchlebt hat und nun versucht, seinen Platz in einer sich verändernden Welt zu finden. Unterstützt wird die narrative Tiefe durch eine exzellente Besetzung: Lamorne Morris spielt den furchtlosen Journalisten Robbie Robertson, der im New York der 30er Jahre gefährliche Recherchen anstellt, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. An seiner Seite agiert Li Jun Li als Kat Hardy, eine verführerische Nachtclubsängerin, die als klassische Femme fatale fungiert und Reilly immer tiefer in ein Netz aus Lügen und gefährlichen Unterwelt-Intrigen verstrickt, aus dem es kaum ein Entkommen zu geben scheint.

Die Bedrohung in der Serie wird durch eine Reihe charismatischer und gefährlicher Antagonisten verkörpert. Brendan Gleeson übernimmt die Rolle des berüchtigten Mafia-Paten Silvermane, der zum Ziel mehrerer Mordanschläge wird. Diese Ereignisse lösen eine Kettenreaktion aus, die den Protagonisten direkt in das Zentrum einer gewaltigen Verschwörung führt, die die gesamte Stadt zu erschüttern droht. Als physische Bedrohung tritt Jack Huston in Erscheinung, der Flint Marko – den Comic-Fans als Sandman bekannt – als skrupellose „schlagkräftige Unterstützung“ für die kriminellen Eliten darstellt. Inmitten dieses gefährlichen Umfelds agiert Karen Rodriguez als Janet, die loyale und schlagfertige Sekretärin in Reillys Detektei, die nicht nur die Termine verwaltet, sondern oft auch die einzige moralische Stütze für den gebeutelten Ermittler darstellt.

Für die visuelle und erzählerische Qualität bürgt ein hochkarätiges Produktionsteam. Harry Bradbeer, der Regisseur hinter dem gefeierten Serienhit „Fleabag“, inszenierte die ersten beiden Episoden und prägte damit den stilistischen Grundton der Serie, während er gleichzeitig als ausführender Produzent fungiert. Er arbeitet eng mit dem kreativen Trio Phil Lord, Christopher Miller und Amy Pascal zusammen, die bereits mit den „Spider-Verse“-Filmen neue Maßstäbe gesetzt haben. Ein besonders interessanter Aspekt der Produktion ist, dass die Idee für die duale Farboption direkt von Nicolas Cage stammte. Der Schauspieler, ein bekennender Liebhaber des klassischen Kinos, wollte die Serie in der Tradition von Hollywood-Ikonen wie Humphrey Bogart verankert wissen und schlug vor, den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Geschichte in einem authentischen Monochrom-Stil zu erleben, der die düstere Stimmung der 1930er Jahre unterstreicht.

Die erste Staffel von „Spider-Noir“ wird aus insgesamt acht packenden Episoden bestehen, die eine in sich geschlossene und dichte Kriminalgeschichte erzählen. Die Dreharbeiten für dieses Mammutprojekt fanden zwischen August 2024 und März 2025 an verschiedenen Schauplätzen in Los Angeles statt, wobei modernste Technik zum Einsatz kam, um das historische New York wiederauferstehen zu lassen. Der Veröffentlichungsplan sieht vor, dass die Serie am 25. Mai 2026 in den Vereinigten Staaten auf MGM+ startet. Nur zwei Tage später, am 27. Mai 2026, wird die Serie dann weltweit auf Prime Video zur Verfügung gestellt. Es wird erwartet, dass alle Folgen gleichzeitig veröffentlicht werden, sodass das Publikum die Möglichkeit hat, die gesamte Reise von Ben Reilly ohne Unterbrechung zu verfolgen und tief in die nebligen Gassen des New Yorks der 30er Jahre einzutauchen.

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Quellen

  • HeyUGuys

  • Amazon Studios

  • Screen Rant

  • India Today

  • Screen Rant

  • The Hindu

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