„Youngblood“-Neuverfilmung von Hubert Davis: Kinostart am 6. März 2026 angekündigt
Bearbeitet von: An goldy
Das moderne Eishockey-Drama „Youngblood“, eine tiefgreifende Neuinterpretation des Kultklassikers aus dem Jahr 1986, wird am Freitag, den 6. März 2026, offiziell in den nordamerikanischen Kinos anlaufen. Die Regie für dieses ambitionierte Projekt übernahm der renommierte kanadische Filmemacher Hubert Davis, der sich bereits durch seine Oscar-Nominierung für den Dokumentarkurzfilm „Hardwood“ einen Namen in der Branche gemacht hat. Bereits vor dem regulären Kinostart sorgte das Werk für erhebliches Aufsehen, nachdem es bei seiner Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival (TIFF) im Jahr 2025 von der Fachkritik mit großem Lob aufgenommen wurde.
Die Handlung konzentriert sich auf das junge Eishockey-Talent Dean Youngblood, der von dem aus Toronto stammenden Newcomer Ashton James verkörpert wird. Um der physischen Intensität der Rolle gerecht zu werden, absolvierte James ein intensives, zweijähriges Training. Die Geschichte begleitet Deans Weg von Detroit nach Ontario, Kanada, wo er den „Hamilton Mustangs“ beitritt. Sein Ziel ist es, sich für den Draft der National Hockey League (NHL) zu qualifizieren, doch sein Vorhaben wird durch den enormen Erwartungsdruck seines Vaters Blaine Youngblood überschattet. Diese Rolle wird vom erfahrenen US-Schauspieler Blair Underwood ausgefüllt. Mit einer Laufzeit von 1 Stunde und 45 Minuten und einer Altersfreigabe von PG-13 thematisiert der Film auch reifere Inhalte wie Gewalt, Kraftausdrücke und den Alkoholkonsum unter Jugendlichen.
Inhaltlich setzt sich der Film intensiv mit der charakterlichen Entwicklung des Protagonisten auseinander. Dean muss gegen seine eigene Arroganz und ein zunehmend toxisches Umfeld sowohl auf als auch abseits der Eisfläche ankämpfen, was ihn dazu zwingt, seine Identität als Sportler und Mensch neu zu bewerten. Hubert Davis betonte, dass es ihm wichtig war, die Geschichte für ein modernes Publikum zu aktualisieren, ohne den emotionalen Kern des Originals zu verlieren. Das ursprüngliche Werk von 1986 ist bis heute für seine Besetzung mit Rob Lowe und Patrick Swayze bekannt und markierte zudem das Leinwanddebüt von Keanu Reeves, was die Messlatte für diese Neuverfilmung entsprechend hoch legte.
Das Drehbuch entstand in einer kollaborativen Leistung von Josh Epstein, Kyle Rideout und Seneca Aaron. Ein besonderer Beitrag stammt von dem verstorbenen Charles Officer, der das Projekt ursprünglich leiten sollte, bevor er im Jahr 2023 verstarb. Die Produktion wurde von den Unternehmen Aircraft Pictures und Dolphin Entertainment realisiert, wobei finanzielle Unterstützung durch Institutionen wie Telefilm Canada, Ontario Creates und den Shaw Rocket Fund floss. Diese breite Unterstützung ermöglichte eine hochwertige Umsetzung der sportlichen Sequenzen und der dramatischen Erzählstruktur, die den Geist des Eishockeysports authentisch einfängt.
Die Dreharbeiten fanden unter winterlichen Bedingungen im Jahr 2025 in den Städten Hamilton und Barrie statt. Ein besonderes Highlight der Produktion ist die enge Zusammenarbeit mit der NHL, die es ermöglichte, echte Spieler der Los Angeles Kings in den Film zu integrieren. Diese Kooperation verleiht den Spielszenen eine außergewöhnliche Authentizität und Dynamik. Durch die Kombination aus sportlicher Action und einer tiefgründigen Charakterstudie positioniert sich „Youngblood“ als einer der meisterwarteten Sportfilme des Jahres 2026, der sowohl alte Fans des Originals als auch eine neue Generation von Kinogängern ansprechen soll.
7 Ansichten
Quellen
News.de
The Source Magazine
Rich Girl Network TV
keithlovesmovies.com
Newswire.com
Wikipedia
Weitere Nachrichten zu diesem Thema lesen:
Haben Sie einen Fehler oder eine Ungenauigkeit festgestellt?Wir werden Ihre Kommentare so schnell wie möglich berücksichtigen.



